48 Teilnehmer bei Fehmarn-Rund-Regatta / Beste Wetterbedingungen am Sonnabend

Heimische Segler siegen drei Mal

Insgesamt gingen am Sonnabend 48 Schiffe an den Start der Fehmarn-Rund-Regatta.
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Insgesamt gingen am Sonnabend 48 Schiffe an den Start der Fehmarn-Rund-Regatta.

Heiligenhafen – Die Segelfreunde der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen (SVH) können zu Recht stolz auf sich sein, denn bei der Fehmarn-Rund-Regatta am vergangenen Sonnabend konnten sich gleich drei SVH-Crews den ersten Platz in ihrer jeweiligen Gruppe sichern.

  • "Blaues Band" ging nach Fehmarn
  • Segler aus Heiligenhafen in diesem Jahr besonders erfolgreich
  • Coronabedingte Herausforderungen bei der Organisation

Insgesamt sind vier reguläre und eine Sondergruppe an den Start gegangen. „Die Gruppen werden nach Rennwerten eingeteilt“, erklärte Leif Engler, Wettfahrtleiter und seit November letzten Jahres Sportwart des Vereins.

In der Sondergruppe starteten all die Schiffe, die vom Rennwert her in keine der anderen Gruppeneinteilungen passten. Die Rennwerte dieser Schiffe seien allerdings recht ähnlich gewesen, sagte Engler und ergänzte, dass auch der Gewinner des „Blauen Bandes“ in der Sondergruppe gestartet sei.

Das „Blaue Band“ erhält die Crew des Schiffes, das insgesamt in der kürzesten Zeit die Insel Fehmarn umrundet hat. „Das können aber nur die größeren und somit zugleich schnelleren Schiffe schaffen“, informierte der Segelexperte. Der Katamaran und der Trimaran sind daher nicht mit gewertet worden. Sie seien deutlich schneller als die Einrumpfboote und hätten somit einen unfairen Vorteil.

Sichern konnte sich in diesem Jahr das „Blaue Band“ die Mannschaft rund um Dr. Martin Rafalczyk vom Segler Verein Lemkenhafen Fehmarn auf dem Schiff „SCHLAWUTZI“. Die Crew umrundete die Insel in nur fünf Stunden und 23 Minuten.

Generell sei es in diesem Jahr eine „sehr schnelle Runde“ gewesen, was vor allem auch an der Witterung lag, erklärte der Sportwart. „Für dieFehmarn-Rund-Regatta hatten wir sehr gute Wetterbedingungen.“ Nur ein Schiff, das seine erste richtige Regatta bestritt, kam mit über zehn Stunden deutlich später ins Ziel als die restlichen Segelschiffe.

Leif Engler freute sich nicht nur darüber, dass sein Verein „besonders gut abgeschnitten“ habe, sondern auch darüber, dass die allgemeine Grundstimmung sehr positiv war. „Alle waren total glücklich und zufrieden, dass es endlich wieder losging. Im Prinzip war das einer der ersten Wettbewerbe in dieser Saison.“ Denn auch der Segelsport musste in den vergangenen Monaten coronabedingt einige Abstriche machen. Laut Engler vermutlich auch der Grund, warum mit 48 Schiffen deutlich weniger Teilnehmer an den Start gegangen sind als in den letzten Jahren. Bis zu 70 Schiffe seien es sonst immer gewesen.

„Coronabedingt war es auch sehr kompliziert, alles auf die Beine zu stellen und genehmigt zu bekommen. Aber dafür waren trotzdem alle sehr zufrieden“, blickte der Organisator glücklich auf das letzte Wochenende zurück. Die anschließende Feier fand aus gegebenem Anlass auch nur in interner Runde auf dem SVH-Gelände statt. „Jede Crew hatte ihren eigenen Tisch, und die Preisübergabe fand kontaktlos statt“, erzählte Engler, der sich dennoch freute, dass alle Sponsoren trotz schwieriger Wirtschaftslage dabeigeblieben sind.

Die Gruppensieger der Fehmarn-Rund-Regatta

Die Starter der Fehmarn-Rund-Regatta wurden nach Rennwert der Schiffe in vier Gruppen und eine Sondergruppe eingeteilt. Gruppe 2: 1. Platz: Olaf Eggers (SVH) mit dem Schiff „CLASSIX“, 2. Platz: Pepe Töpfer (SVH) mit dem Schiff „Vila“, 3. Platz: Tim Eigendorf (YCW 61) mit dem Schiff „PROtest“ Gruppe 3: 1. Platz: Torsten Much (SVH) mit dem Schiff „Carölchen“, 2. Platz: Hannelore Schäfer (SVH) mit dem Schiff „OHLALA“, 3.Platz: Nils Baßmann (SVH) mit dem Schiff „Lulu“ Gruppe 4: 1. Platz: Frank Haßler (SVH) mit dem Schiff „FRU HANSEN“, 2. Platz: Jürgen Klinghardt (LYC) mit dem Schiff „PATENT4“, 3. Platz: Bernd Petrick (SVNO) mit dem Schiff „MILOU“ Gruppe 5: 1. Platz: Ralf Drews (SVB) mit dem Schiff „SEA LOUNGE, 2. Platz: Jan Peters (SVH) mit dem Schiff „ADAMAS“, 3. Platz: Klaus Schütte (SVT) mit dem Schiff „CLAXPAX“ In der Sondergruppe „Multihull & Spezial“ belegte Frank Bode (SLRV) mit seinem Trimaran „Bodenaturkost“ den ersten Platz. Andreas Rohde (SVH) mit dem Schiff „RATZFATZ“ den zweiten Platz und Dr. Martin Rafalczyk vom SVLF mit der „SCHLAWUTZI“ den dritten Platz. Eine Gruppe 1 gab es bei dem Wettbewerb nicht.

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