Der neue Seniorenbeirat von Heiligenhafen.
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Der neue Seniorenbeirat von Heiligenhafen besteht aus Gerd Molk (v.l.), Angela Wandrey, Hildegard Kunow, Jan Rohde und Klaus Redeker (1.v.r.). Mit auf dem Foto ist auch der Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats, Wilfried Lühr, der sich über die schnelle Wahl freute. Auf dem Foto fehlt Dr. Peter Egler.

Das sind Heiligenhafens neue Ansprechpartner für die Belange der älteren Generation

Neuer Seniorenbeirat gewählt

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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In Heiligenhafen wurde ein neuer Seniorenbeirat gewählt. Zur Wahlversammlung kamen 21 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger, die die sechs Kandidaten gleich im ersten Wahlgang wählten.

  • Der neue Seniorenbeirat von Heiligenhafen hat sechs Mitglieder.
  • Nur ein Mitglied aus dem bisherigen Seniorenbeirat ist auch im neuen vertreten.
  • Ein Vorsitzender oder eine Vorsitzende wird bald auf der konstituierenden Sitzung gewählt.

Heiligenhafen – Ganz unkompliziert verlief die Wahl des neuen Seniorenbeirats von Heiligenhafen im Sitzungssaal des Rathauses. Sechs neue Mitglieder vertreten nun ehrenamtlich drei Jahre lang die Interessen der älteren Mitbürger in der Warderstadt, erklärte der Wahlleiter und zweite Bürgervorsteher Karl-Heinz Grell, der die abwesende Petra Kowoll vertrat. Wahlberechtigt waren insgesamt 4027 Senioren, die das 60 Lebensjahr vollendet haben. Auf der Wahlversammlung anwesend waren 21 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger. Bei sechs Bewerbern konnte jeder sechsmal seine Stimme abgeben.

Den neuen Seniorenbeirat bilden ab sofort die sechs Mitglieder Gerd Molk (16 Stimmen), Angela Wandrey (20), Hildegard Kunow (16), Jan Rohde (18), Klaus Redeker (19) sowie Dr. Peter Egler (20). In ihm sind sowohl alteingesessene Heiligenhafener als auch erst seit kürzerer Zeit zugezogene Bürger vertreten.

Neue Mitglieder wollen sich den Belangen der älteren Bürger widmen

Weiterhin im neuen Seniorenbeirat vertreten bleibt Hildegard Kunow. Die pensionierte Lehrerin wohnt seit 1962 im hohen Norden, hatte bereits viele Ehrenämter inne und war Leiterin des Fördervereins für Heimatmuseum und Kultur. Mit Jan Rohde ist ein weiterer alteingesessener Heiligenhafener im Beirat vertreten. Der 61-Jährige gehört zu den jüngeren Mitgliedern des neuen Gremiums. „Ich sage sonst auch, es müssen überall Jüngere Verantwortung übernehmen“, sagte Rohde bei seiner Vorstellung zu den Gründen, weshalb er kandidiere. Auch Angela Wandrey gehört mit 62 Jahren zu den jüngeren Mitgliedern. Seit zwei Jahren wohnt sie fest mit ihrem ersten Wohnsitz in Heiligenhafen und hat beruflich viel Zeit in der Kommunalverwaltung verbracht. „Ich würde mich gern den Belangen der älteren Mitbürger widmen.“ Klaus Redeker ist in Bremen aufgewachsen, spielte lange Feldhockey und zog im Jahr 1991 nach Dresden, wo er den Aufbau im Osten begleitete. Seit letztem Jahr wohnt er in Heiligenhafen. Der 68-jährige Gerd Molk wohnt seit 41 Jahren in der Warderstadt. Der Betriebsarzt Dr. Peter Egler wurde ebenfalls in den neuen Beirat gewählt, war aber während der Wahl verhindert.

Auch Wilfried Lühr, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats, richtete seine Worte an die Anwesenden: „Die Wahl eines Seniorenbeirats ist natürlich immer ein Ereignis. Es ist schön zu sehen, wie viele Bürger sich für die Arbeit interessieren, und es bringt immer Spaß, sich für die Älteren einzusetzen.“ 18 Seniorenbeiräte gebe es im Kreis Ostholstein, so Lühr weiter. Er freute sich, dass es gleich im ersten Wahlgang gelungen ist, einen neuen Beirat zu wählen und fügte hinzu: „Bei Fragen bin ich jederzeit für Sie da.“

Der bisherige Seniorenbeirat wurde verabschiedet

Verabschiedet wurde auf der Wahlversammlung der alte Seniorenbeirat mit seinem ausscheidenden Vorsitzenden Peter Schlumbohm, dem bisherigen zweiten Vorsitzenden Günter Roden, Frank Behnke, Jochen Dohrmann, Hildegard Kunow, Victor Matei und Gerd Willert. Schlumbohm bedankte sich bei den Mitgliedern und den Mitarbeitern der Stadt Heiligenhafen für die gute Zusammenarbeit.

Der alte Seniorenbeirat, bestand aus Gerd Willert (v.l.), Frank Behnke, Hildegard Kunow, Günter Roden sowie Peter Schlumbohm und kam für ein letztes gemeinsames Foto zusammen. Daneben stellte sich ebenfalls der Kreisseniorenbeiratsvorsitzende Wilfried Lühr, der sich bei allen für ihre Arbeit bedankte. Nicht anwesend waren Jochen Dohrmann und Victor Matei.

Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) würdigte die Arbeit des bisherigen Seniorenbeirats, der die Senioren in der Warderstadt seit 2015 beraten habe. „In 2020 haben Sie einen neuen Schwerbehindertenbeauftragten in die Sprechstunde geholt“, erwähnte Brandt und bedankte sich auch dafür, dass die Mitglieder bereit waren, ihre Amtszeit um ein Jahr zu verlängern. Große Unterstützung habe der bisherige Beirat zudem bei der Organisation der Fahrten zu den Impfzentren geleistet, merkte der Bürgermeister an und übergab an alle eine Urkunde.

Der Seniorenbeirat vertrete die Interessen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, gebe ihnen Hilfestellung und unterstütze auch in Bereichen wie der Infrastruktur, der Tagespflege und im kulturellen Leben, erklärte Wahlleiter Grell.

Die Stadtverwaltung werde nun möglichst bald zur konstituierenden Sitzung des neugewählten Seniorenbeirats einladen, machte Brandt deutlich. Auf dieser Sitzung werde auch der neue erste Vorsitzende gewählt. Ebenso beginne die Wahlzeit für drei Jahre ab dieser Sitzung.

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