Thomas Lappe, Miachel Rosch und Timo Steltner
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Schiffseigner Thomas Lappe (l.) und Michael Rosch (r.) freuen sich über eine Spende der Rügenwalder-Heimatfreunde, die Timo Steltner überreichte.

Schiff wurde 1936 gebaut und ist jetzt in die Jahre gekommen

Segelkutter „Waltraut“ wird in der Göttsch-Werft saniert

  • Peter Foth
    VonPeter Foth
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Der Segelkutter „Waltraut“ wurde 1936 in Rügenwalde gebaut. Er wird nun von der Göttsch-Werft umfänglich saniert. Dazu wurde auch die Kasse der Rügenwalder-Heimatfreunde aufgelöst.

  • Der Segelkutter „Waltraut“ ist mittlerweile in die Jahre gekommen.
  • Die Sanierungsarbeiten werden viel Geld kosten.
  • Mit der Fertigstellung wird zur nächsten Segelsaison gerechnet.

Heiligenhafen – Das Rügenwalder-Heimattreffen gehört zu Heiligenhafen wie auch der Segelkutter „Waltraut“, der seinen Liegeplatz an der Museumsbrücke hat. Zurzeit liegt die „Waltraut“ aber am Arbeitskai der Göttsch-Werft, wo sie „neue Kleider“ bekommen soll.

Der Segelkutter, gebaut im Jahr 1936 auf der Götz-Werft in Rügenwalde, ist in die Jahre gekommen und hat dringenden Sanierungsbedarf, berichtet der Eigner Thomas Lappe. Mit der alten Heimat in Rügenwalde eng verbunden ist die Familie Steltner. Der Urgroßvater von Timo Steltner, Ernst Marohl, und sein verstorbener Vater, der Heiligenhafener Gastronom Hans-Dieter Steltner, kannten das Schiff noch aus der alten Heimat, sagte Timo Steltner.

Auch in die Jahre gekommen sind die Rügenwalder-Heimattreffen, die regelmäßig einmal im Jahr im Kursaal stattfanden. „Wir starteten die Heimattreffen nach dem Krieg mit über 600 Rügenwalder-Heimatfreunden aus ganz Deutschland“, sagte Timo Steltner. Heute seien es noch circa zehn Leute, die sich an jedem zweiten Sonnabend im Restaurant „Seestern“ treffen. Jetzt beschlossen Elke Engler, Lilo Janetzke und Timo Steltner, die Kasse des Rügenwalder-Heimattreffens aufzulösen und das Geld in die Sanierung des maroden Segelkutters zu stecken. Eigner Thomas Lappe freut sich über die Unterstützung.

Arbeiten werden wahrscheinlich zur nächsten Segelsaison fertig sein

Die Sanierungsarbeiten an dem Museumsschiff werden viel Geld kosten. „Wir freuen uns, dass die Göttsch-Werft von Holger Much den Sanierungsauftrag übernommen hat“, so Thomas Lappe. Im Umkreis gebe es laut ihm keine andere Werft, die diese schwierige Aufgabe lösen könnte. Mit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten rechnet der Eigentümer zur nächsten Segelsaison. Dann wird der Segelkutter „Waltraut“ wieder an seinem Platz im Museumshafen liegen, sagt Lappe.

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