CDU die große Gewinnerin

Stadtvertretung wächst auf 26 Sitze

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Heiligenhafen hat Sonntag gewählt.

HEILIGENHAFEN -ra- CDU und BfH sind die großen Gewinner der gestrigen Kommunalwahl in Heiligenhafen. Während die Christdemokraten zukünftig mit acht Sitzen (vorher sechs) in der Stadtvertretung vertreten sein werden, holte die BfH starke 19,5 Prozent und schnappte sich damit fünf Sitze (vorher vier). Schwach war unterdessen erneut die Wahlbeteiligung mit gerade einmal 41,6 Prozent. Vor fünf Jahren lag diese bei 42,3 Prozent.

Skurril wird es bei der Sitzverteilung der neuen Heiligenhafener Stadtvertretung: Normalerweise stehen 19 Plätze zur Verfügung, doch durch Überhangmandate wird die neue Stadtvertretung wohl auf 26 Sitze wachsen. „Das erscheint mir doch etwas viel. Wir werden die Sache prüfen“, sagte Wahlleiter Kuno Brandt nach Verkündung des vorläufigen Endergebnisses. Mit großer Sicherheit wird diese Thematik auch am kommenden Mittwoch ab 16.30 Uhr noch einmal im Rathaus-Sitzungssaal diskutiert werden müssen, wenn sich der Gemeindewahlausschuss trifft. Auch Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) musste sich mit den neuen Begebenheiten erst einmal anfreunden. „Das ist schon eine ganz besondere Situation. Aber es scheint dabei zu bleiben: Zukünftig wird es 26 Sitze in der Stadtvertretung geben. Für die Verwaltung ist dann wohl kein Platz mehr“, so der Verwaltungschef am späten Abend mit einem Augenzwinkern. Erste Ergebnisse der Gemeindewahl wurden Sonntagabend erst um 19.37 Uhr präsentiert, vorher musste noch die Kreistagswahl ausgezählt werden. Die Anspannung war allen anwesenden Kommunalpolitikern und den vielen Unterstützern anzumerken. Die BfH legte einen beeindruckenden Start hin, was keine Eintagsfliege bleiben sollte. Lange hielten sich die „Bürger für Heiligenhafen“ sogar vor der SPD, erst mit der letzten Auszählung des fünften Wahl- lokals schoben sich die Sozialdemokraten doch noch vor die BfH. Uneinholbar vorne waren dagegen durchweg die Heiligenhafener Christdemokraten mit ihrer Frontfrau Petra Kowoll, die neben dem starken Ergebnis der CDU auch ihr eigenes Direktmandat feiern konnte. 

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