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Startschuss fürs Glasfasernetz

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Von: Hans-Jörg Meckes

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Symbolischer erster Spatenstich für das Glasfasernetz in Heiligenhafen
Beim ersten Spatenstich für den Glasfaserausbau in Heiligenhafen legte Bürgermeister Kuno Brandt (2.v.l.) symbolisch mit Hand an. © Hans-Jörg Meckes

Seit Montag laufen in Heiligenhafen die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz der Telekom, mit dem Einwohner schnelles Highspeed-Internet bekommen sollen. Auch Bürgermeister Kuno Brandt schaute zum symbolischen ersten Spatenstich vorbei.

Heiligenhafen – Am Montag hat in Heiligenhafen der Ausbau des Glasfasernetzes begonnen, bei dem die Telekom insgesamt 1154 Haushalte südlich des Binnensees und des Kommunalhafens im ersten Schritt erschließen und mit schnellem Internet versorgen will. Bis zum Frühjahr sollen voraussichtlich 7,2 Kilometer Glasfaser im Tiefbau verlegt werden.

Der erste Spatenstich für das neue Glasfasernetz in Heiligenhafen ist vollbracht. Die Firma Tele-Group führt seit Montag die Tiefbauarbeiten in der Warderstadt aus, die Firma Pohl übernimmt die Bauüberwachung. „Die Zusammenarbeit hat bis jetzt extrem gut geklappt“, konstatierte Askan Wilcke, Leiter der Produktion Technische Infrastruktur Schleswig-Holstein bei der Telekom. Die Rohre, in denen die Glasfaserleitungen gebündelt werden, würden 45 Zentimeter tief unter der Erde verlegt, erklärte Wilcke. Das Netz in diesem ersten Abschnitt soll voraussichtlich im Frühjahr fertig verlegt sein. Bis dahin können Einwohner noch kostenlos aufspringen und sich so einen Glasfaseranschluss sichern.

„Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürger nicht mehr wegzudenken“

Auch Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) legte beim symbolischen ersten Spatenstich im Lütjenburger Weg an der Ecke zum Wildkoppelweg mit Hand an und sagte: „Ich freue mich, dass die Arbeiten in Heiligenhafen nun starten. Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld. Insbesondere die jetzt vorgesehene Versorgung mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus stellt einen wichtigen digitalen Standortvorteil für die Zukunft dar.“ An dem Verteilerkasten an der Straßenecke könnten bis zu 80 Haushalte angeschlossen werden, erklärte Carsten Hartung, Regio-Manager der Telekom. Einer der großen Vorteile des Glasfaseranschlusses sei die Schnelligkeit. Das Netz ermögliche Downloads von bis zu einem Gigabit pro Sekunde und Uploads von bis zu 200 Megabit pro Sekunde. Bewohner und Eigentümer würden so ein besseres Interneterlebnis erfahren und hätten eine Wertsteigerung ihrer Immobilie.

Weitere Infos zum Glasfasernetz in Heiligenhafen sowie zur Bestellung gibt es im Internet auf der Seite telekom.de/glasfaser-sh.

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