Blick auf den Ostsee-Ferienpark in Heiligenhafen.
+
Im Ostsee-Ferienpark in Heiligenhafen soll es laut Touristikleiter Manfred Wohnrade künftig eine weitere Corona-Teststation geben.

Heiligenhafen und Großenbrode wollen am 17. Mai startklar sein

Testzentrum im Ferienpark geplant

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
    schließen

Angesichts der Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein wird nun auch in Heiligenhafen und Großenbrode der Restart zum 17. Mai vorbereitet. Es sollen weitere Corona-Testzentren entstehen.

  • Heiligenhafens Touristikleiter Manfred Wohnrade legt die Priorität auf weiteres Testzentrum im Ostsee-Ferienpark.
  • Auch im „Beach Motel“ und in der „Bretterbude“ sollen Teststationen entstehen.
  • Großenbrodes Tourismuschef Ubbo Voss plant ein großes Zelt zum Testen auf dem Nahkauf-Parkplatz.

Heiligenhafen/Großenbrode – „Bereits Mittwochabend haben wir begonnen, den Restart vorzubereiten. Die größte Herausforderung ist dabei die Ausweitung der Testkapazitäten, zusätzlich zur Station im ‚Pier 15‘. Wir sind dabei in engem Kontakt mit dem ASB, aber auch mit weiteren, privat zugelassenen Anbietern“, erklärte Heiligenhafens Touristikleiter Manfred Wohnrade gestern auf Nachfrage. Priorität habe der Aufbau einer weiteren Teststation im Ostsee-Ferienpark, zudem werden „Beach Motel“ und „Bretterbude“ eine Station einrichten. „Auch bei Famila soll ab nächster Woche gestartet werden“, teilte Wohnrade mit. „Alle Informationen für Gäste, Vermieter und Gastronomie werden wir in den nächsten Tagen auf unserer Homepage übersichtlich darstellen. In enger Zusammenarbeit mit Hotelbetrieben, Vermietungsagenturen und Gastronomie werden wir am 17. Mai startklar sein.“

Testzelt auf dem Nahkauf-Parkplatz in Großenbrode

Auch in Großenbrode ist die Stimmung gut. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise, der schon am Mittwochabend die Köpfe mit Tourismuschef Ubbo Voss zusammengesteckt hat. Das Thema: die Erhöhung der Corona-Testkapazitäten. „Wir werden ein großes Zelt auf dem Nahkauf-Parkplatz aufstellen. Dort sollen sich sowohl Autofahrer als auch Fußgänger testen lassen können.“ Von dem beauftragten Unternehmen sei zugesichert worden, dass 8000 bis 9000 Tests pro Woche am Nahkauf-Standort durchgeführt werden können. Laut Ubbo Voss soll der Startschuss direkt am 17. Mai fallen. Dann soll an sieben Tagen die Woche von 12 bis 19 Uhr getestet werden.  „Ohne Anmeldung und kostenlos, nur die Krankenversicherungskarte muss mitgebracht werden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.