Flohmarkt in der Fischerstraße in Heiligenhafen.
+
Zum Flohmarkt in der Fischerstraße kamen am Sonntag auch trotz Schietwetter viele Besucher.

Trotz Schietwetter am Sonntag

Viele Besucher beim Flohmarkt in der Fischerstraße

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
    schließen

Der Flohmarkt in der Fischerstraße in Heiligenhafen war am Sonntag trotz des Schietwetters gut besucht. Organisatorin Monika Knoepfle konnte circa 80 Stände organisieren. Die Einnahmen aus den Standgebühren spendet sie an die Tafel.

  • Viele Besucher trotz Regenwetter auf dem Flohmarkt in der Fischerstraße.
  • Einnahmen aus Standgebühren gehen komplett an die Tafel.
  • Organisatorin Monika Knoepfle war zufrieden mit der Besucheranzahl.

Heiligenhafen – In der Warderstadt zog es gestern trotz des Regenwetters zahlreiche Menschen zum Flohmarkt in die Fischerstraße. Zwar hätte sich Organisatorin und Tafel-Vorsitzende Monika Knoepfle besseres Wetter gewünscht, doch habe sie den Flohmarkt bereits ein halbes Jahr im Voraus planen müssen. Am Vormittag nahmen es die Besucher gelassen und brachten einfach ihre Regenschirme und Jacken mit, um an den circa 80 verschiedenen Ständen zu stöbern.

Der Flohmarkt in der Fischerstraße war über die Bergstraße aus zu erreichen, wo Helferin Francesca Schultz die Kontaktdaten der Besucher per Luca-App auf dem Smartphone oder per Papier-Formular aufnahm. „Trotz des Wetters ist die Nachfrage nicht schlecht“, befand Schultz.

900 Euro werden an die Heiligenhafener Tafel gespendet

Nachdem der Flohmarkt im vergangenen Jahr 2020 coronabedingt abgesagt werden musste, freute es die Tafel-Vorsitzende Monika Knoepfle, dass dieses Mal 900 Euro durch die Standgebühren eingenommen wurden. „Das ist für uns eine richtige Hilfe.“ Die gesamte Summe werde an die Tafel gespendet, erklärte Knoepfle weiter. In den Vorjahren seien die Einnahmen aus den Standgebühren meist aufgeteilt worden und mit 400 Euro auch geringer ausgefallen. „Wir brauchen jetzt noch Geld für die Kühlzelle, die wir in den Räumlichkeiten der Tafel planen“, beschrieb Knoepfle (wir berichteten).

Dieses Mal gab es auf dem Flohmarkt auch einen Stand, an dem sich die Besucher Fischbrötchen kaufen konnten. „Das hatten wir in den Jahren davor noch nicht angeboten“, erinnert sich die Vorsitzende der Heiligenhafener Tafel. „Wir haben auch ganz gezielt keine Händler zugelassen, sondern nur private Verkäufer. Damit ist es ein wirklicher Flohmarkt“, sagte Knoepfle.

Organisatorin Monika Knoepfle (l.) und Helferin Francesca Schultz freuten sich über die Besucher des Flohmarktes.

Natürlich sei Knoepfle auch ein bisschen traurig, dass es ausgerechnet gestern einen Regentag gegeben habe. „Bei freundlicherem Wetter wären wohl noch mehr Besucher zu unserem Flohmarkt gekommen“, vermutete sie.

Den Flohmarkt gebe es seit etwa zehn Jahren. Nur in den beiden Anfangsjahren musste er durch schlechtes Wetter abgebrochen werden, erinnert sich die Organisatorin. „Beim ersten Mal hatten wir Sturm, und im zweiten Jahr wurden wir von Platzregen überrascht.“ Gestern wussten sich die meisten Standbetreiber dagegen noch mit Abdeckplanen zu helfen. So konnten Monika Knoepfle, Francesca Schultz sowie viele der Besucher gelassen bleiben und den Tag bestmöglich nutzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.