Polizeistationen im Nordkreis ab 1. Februar zusammengefasst / Leiter sitzt in der Warderstadt

Heiligenhafen wird Revierstützpunkt

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Polizeihauptkommissar Hartmut Steffen leitet ab 1. Februar das Polizeirevier.

HEILIGENHAFEN - ra - Eine Veränderung in der Organisationsstruktur der Polizei im nördlichen Ostholstein tritt am 1. Februar in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt werden die Polizeistationen Heiligenhafen, Oldenburg, Fehmarn, Lensahn und Großenbrode zum Revier Heiligenhafen zusammengefasst.

Das hat die Polizeidirektion Lübeck in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Koordiniert wird dieser Bereich zukünftig von Polizeihauptkommissar Hartmut Steffen, der seinen Dienst am 1. Februar in der Warderstadt antreten wird. Der gebürtige Fargemieler wurde 1972 bei der Landespolizei eingestellt. Beständig leitete er seit 1986 die Fehmaraner Polizeidienststelle, doch auch Oldenburg ist ihm nicht unbekannt. Dort war er in den Jahren 2000 und 2001 Leiter der Polizei, bevor er zurück nach Burg ging. Ab Februar wird Hartmut Steffen im nördlichen Ostholstein die Gesamtleitung inne haben. Insgesamt sind in diesem Bereich 62 Polizisten tätig. Während der Sommerzeit werden die Dienststellen mit dem sogenannten Bäderdienst verstärkt. Vor Ort bleiben alle Dienststellen erhalten, doch zum Teil mit neuen Bezeichnungen, so die Polizeidirektion. Ebenfalls soll es keine Änderungen bei Personal- und Sachausstattungen geben. Der leitende Polizeidirektor Heiko Hüttmann begründet diese Veränderungen mit „einer weiteren Reduzierung der Führungsspanne in der Polizeidirektion Lübeck“. So könnten die Arbeitsabläufe im täglichen Dienst vereinfacht werden. „Ich möchte eine homogene Aufbauorganisation, die bei der Planung von Präsenzdiensten und der Einsatzplanung als größere Organisationseinheit selbstständig handeln kann. Vor Ort bei der täglichen Arbeit wird sich nichts ändern.“ Nachdem der frühere Heiligenhafener Polizeichef Horst Sachau im November 2013 in den Ruhestand verabschiedet worden ist, wurde seine Stelle kommissarisch von Stefan Newe übernommen. Eine weitere Zusammenlegung soll nach Angabe der Polizei im Februar 2016 erfolgen. Dann wird die organisatorische Zusammenlegung von Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Ratekau, Stockelsdorf, Ahrensbök und Bad Schwartau umgesetzt.

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