Ameos Festsaal in Heiligenhafen
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Zeitnah soll die stationäre Impfstelle im Heiligenhafener Ameos-Festsaal öffnen.

Heiligenhafen wird zentrale Anlaufstelle im Nordkreis für Booster-Impfungen

Stationäre Impfstelle im Heiligenhafener Ameos-Festsaal

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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In Heiligenhafen soll zeitnah eine stationäre Impfstelle im Festsaal der Ameos-Klinik ihren Betrieb aufnehmen. Damit wird die Warderstadt zur zentralen Anlaufstelle für Corona-Booster-Impfungen im Nordkreis.

  • Für Autofahrer soll in den kommenden Tagen eine Beschilderung angebracht werden.
  • Die Organisation ist schlanker als in den früheren Impfzentren.
  • Für viele Menschen im Nordkreis wird der Weg zur Impfung nun kürzer.

Heiligenhafen – Ende September sind die Impfzentren in Schleswig-Holstein geschlossen worden. Damals waren die Corona-Zahlen niedrig und die Impfnachfrage nahm immer weiter ab. Nur zwei Monate später sieht die Lage anders aus: Die Corona-Inzidenz ist in Deutschland hoch wie nie und die Nachfrage nach der dritten Corona-Impfung, der sogenannten Booster-Impfung, steigt. In Heiligenhafen wird im Festsaal der Ameos-Klinik nun eine stationäre Impfstelle eingerichtet, die zeitnah ihren Betrieb aufnehmen soll.

„Das sind sehr gute Nachrichten für uns. Ich freue mich sehr, dass an einer zentralen Stelle in Heiligenhafen geimpft wird und die Hausärzte in der Region entlastet werden“, sagte Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos), der von den Plänen des Landes seit Freitag weiß und die Neuigkeit in jüngster Hauptausschusssitzung am Montag verkünden konnte. 

Heiligenhafen wird voraussichtlich ab kommender Woche zentrale Anlaufstelle für alle Impfwilligen im Nordkreis sein, eine entsprechende Beschilderung für Autofahrer soll in den kommenden Tagen angebracht werden, damit auch Ortsfremde den Weg auf das Ameos-Gelände finden.

Zwei Impfstraßen stehen zur Verfügung

„Es soll fortan alles etwas schlanker organisiert werden als noch in den früheren Impfzentren. Dennoch sollen im Ameos-Festsaal dauerhaft zwei parallel laufende Impfstraßen zur Verfügung stehen“, erklärte Kuno Brandt. Die Stadt hatte sich in Zusammenarbeit mit der Ameos-Klinik bereits Ende vergangenen Jahres als Impfstandort beworben, war damals aber nicht ausgewählt worden. „Schön, dass es nun geklappt hat. Für viele Menschen im Nordkreis wird der Weg zur Impfung nun kürzer“, so Brandt. 

Kreissprecher Thomas Jeck sagte gestern auf HP-Nachfrage: „Wann genau  die Impfstelle öffnen wird, kann ich derzeit noch nicht sagen. Auch wie das Anmeldeverfahren läuft, wird in diesen Tagen noch abgestimmt werden müssen.“

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