Blick auf Heiligenhafen über den Binnensee
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In diesem Jahr werden Heiligenhafen wahrscheinlich mehr Asylsuchende zugewiesen. Die Stadtverwaltung sucht noch Wohnraum, um sie möglichst dezentral unterzubringen.

Heiligenhafens Stadtverwaltung rechnet dieses Jahr mit größerer Zuweisung

Wohnraum für Asylbewerber gesucht

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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Die Stadtverwaltung von Heiligenhafen geht davon aus, dass ihr dieses Jahr mehr Asylsuchende zugewiesen werden. Aktuell wird noch Wohnraum für die Geflüchteten gesucht, um sie möglichst dezentral unterzubringen und gut integrieren zu können.

  • Die Stadtverwaltung von Heiligenhafen rechnet dieses Jahr mit einer größeren Zuweisung von Asylsuchenden.
  • Aktuell flüchten viele aus Afghanistan und über die Grenze zu Belarus.
  • Die Stadtverwaltung sucht Wohnraum, der für die Asylsuchenden zur Verfügung gestellt werden kann.

Heiligenhafen – Aufgrund der Regelungen des Landesaufnahmegesetzes und der Ausländer- und Aufnahmeverordnung werden der Stadt Heiligenhafen wie auch allen anderen Städten und Gemeinden im Kreis Ostholstein Migrantinnen und Migranten zur Aufnahme und Unterbringung zugewiesen. Die Stadt Heiligenhafen verfolgte in der Vergangenheit grundsätzlich das Ziel, die zugewiesenen Personen dezentral im Stadtgebiet unterzubringen, um deren Integration zu fördern und Ghetto-Bildung zu vermeiden, teilt Arne Rieck von der Ordnungsverwaltung Heiligenhafen in einer Pressenotiz mit. Dafür wurde durch die Stadt Heiligenhafen bislang freier Wohnraum angemietet, und den zugewiesenen Personen wurde der angemietete Wohnraum zur Nutzung zur Verfügung gestellt, heißt es von der Stadtverwaltung.

Für das Jahr 2022 rechnet die Stadt mit einer größeren Zahl an Zuweisungen als in den vergangenen Jahren, so Rieck weiter. Hierfür müsse noch Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Die größere Zahl an Zuweisungen sei insbesondere auf die derzeitigen Lagen in Afghanistan sowie an der Grenze zu Belarus zurückzuführen, teilt die Stadtverwaltung Heiligenhafen mit.

Aufgrund der stark steigenden Zugangsentwicklung der Asylsuchenden ist die Ordnungsbehörde der Stadt Heiligenhafen darauf angewiesen, weiteren Wohnraum anzumieten, um weiterhin eine dezentrale Unterbringung und somit auch die notwendige Integration sicherzustellen. Die Stadt ist in diesen Fällen Mieter der angemieteten Wohnräume und stellt somit auch eine pünktliche Mietzahlung gegenüber dem Eigentümer sicher.

Eigentümer können sich bei der Stadt melden

Eigentümer, die über derzeit ungenutzten Wohnraum verfügen und bereit sind, diesen an die Stadt Heiligenhafen zu vermieten, können sich telefonisch bei der Ordnungsabteilung der Stadt Heiligenhafen im Fachdienst 21 bei Arne Rieck unter 04362906707 oder bei Petra Schlichting unter 04362906709 oder per E-Mail an info@heiligenhafen.de melden. Für Fragen stehen die angegebenen Ansprechpartner gerne zur Verfügung, heißt es von der Stadtverwaltung.

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