Die Straßenkreuzung Bergstraße/Höhenweg in Heiligenhafen
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Die Straßenkreuzung Bergstraße/Höhenweg ist immer wieder ein Ort, an dem es in Heiligenhafen zu Verkehrsunfällen kommt.

Zahlreiche Unfälle im Knotenpunkt Bergstraße/Höhenweg

Heiligenhafens Problemkreuzung

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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Nach den zahlreichen Unfällen auf der Straßenkreuzung Bergstraße/Höhenweg gibt es in Heiligenhafen immer wieder Forderungen für Maßnahmen, die den Verkehr dort sicherer gestalten können. Zuerst müsse aber eine Freifläche entwickelt werden.

  • Zahlreiche Verkehrsunfälle auf der Kreuzung Bergstraße/Höhenweg führen bei vielen dazu, das Verkehrskonzept zu überdenken.
  • Eine Veränderung mache erst Sinn, wenn die Planungen für die Freifläche am Höhenweg abgeschlossen sind.
  • Ein Kreisverkehr würde aufgrund von Platzmangel schwierig umzusetzen sein.

Heiligenhafen – Die Kreuzung Bergstraße/Höhenweg zählt zu den Unfallschwerpunkten in Heiligenhafen. Immer wieder kommt es dort zu kleineren Blechschäden, aber eben auch zu Unfällen mit Verletzten, wie erst am vergangenen Dienstag, als zwei Autos kollidierten (wir berichteten).

Wir arbeiten daran, dennoch macht eine Veränderung dieses Knotenpunktes nur Sinn, wenn die Planungen für die Entwicklung der Freifläche am Höhenweg abgeschlossen sind.

Roland Pfündl, Bauamtsleiter in Heiligenhafen

Seit Jahren fordern Bürgerinnen und Bürger eine Lösung für die Probleme an der viel befahrenen Kreuzung, auch eine Protestaktion von unzufriedenen Anwohnern hat es schon vor Ort gegeben. Die Wunsch-Forderung ist dabei meist ein Kreisverkehr im Kreuzungsbereich. Auch die Kommunalpolitik unterstützt das Vorhaben grundsätzlich.

Knotenpunkt verknüpft mit Höhenweg-Planung

Doch warum ist seit Jahren nichts passiert? Die HP hat sowohl beim stellvertretenden Bürgermeister Folkert Loose (CDU), der derzeit Kuno Brandt (parteilos) vertritt, als auch bei Heiligenhafens Bauamtsleiter Roland Pfündl nachgefragt. Pfündl: „Das Thema ist noch immer aktuell, und dass dort oben etwas passieren muss, ist uns allen klar. Wir arbeiten daran, dennoch macht eine Veränderung dieses Knotenpunktes nur Sinn, wenn die Planungen für die Entwicklung der Freifläche am Höhenweg abgeschlossen sind.“ Bekanntlich soll auch die neue Feuerwehrwache am Höhenweg entstehen. „Das alles muss berücksichtigt werden, denn wir wollen den Kreuzungsbereich nicht zweimal überplanen“, nannte Heiligenhafens Bauamtsleiter als Begründung dafür, warum an der prekären Stelle bislang nichts passiert sei.

Am vergangenen Dienstag (6. April) hat es auf der Kreuzung Bergstraße/Höhenweg in Heiligenhafen den jüngsten Unfall gegeben. Ein roter Jaguar-SUV stieß mit einem grauen Skoda Fabia zusammen.

Auch Folkert Loose sieht dringenden Handlungsbedarf, gibt aber auch zu bedenken, dass die Errichtung eines Kreisverkehrs aufgrund des vorhandenen Platzes an dieser Stelle eine echte Herausforderung darstellen würde. „Dafür benötigt man einen Radius von 26 Metern, den wir derzeit nicht haben. Die angrenzenden Flächen gehören nicht der Stadt und sind teilweise auch bebaut“, so Loose. Auch für Fußgänger sei die jetzige Situation ohne Querungshilfen „absolut unbefriedigend“. „Zumal die Autos direkt von der Autobahn kommen und das Ortsschild sehr dicht am Kreuzungsbereich steht. Es wird an dieser Stelle viel zu häufig mit viel zu hohem Tempo gefahren“, schilderte Loose seine Beobachtungen. Ebenfalls müsse man die ganze Angelegenheit vor dem Hintergrund betrachten, dass direkt nebenan ein Neubaugebiet entstanden sei. Dass es sich bei dem Knotenpunkt um eine Kreisstraße handele, mache es aber nicht einfacher, auf schnellem Wege verkehrsberuhigende Maßnahmen umzusetzen, so Folkert Loose.

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