Kuno Brandt, Ursula Steuck und Peter Schlumbohm im Rathaus in Heiligenhafen
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Bürgermeister Kuno Brandt (v.l.), DRK-Ortsvorsitzende Ursula Steuck und der Vorsitzende des Heiligenhafener Seniorenbeirats, Peter Schlumbohm, wollen hilfsbedürftigen älteren Mitbürgern in Heiligenhafen bei der Fahrt zum Impfzentrum helfen.

Fahrten für ältere Mitbürger

Hilfe bei der Fahrt zum Corona-Impfzentrum

  • Hans-Jörg Meckes
    vonHans-Jörg Meckes
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Die Stadt Heiligenhafen, der DRK-Ortsverein und der Seniorenbeirat unterstützen hilfsbedürftige ältere Mitbürger dabei, zu den Corona-Impfzentren nach Eutin und Lensahn zu kommen. Sie stellen dafür zwei Pkw bereit.

  • Die Fahrten sind nur für hilfsbedürftige ältere Heiligenhafener gedacht, die sonst keine Möglichkeit hätten, um zum Impfzentrum zu gelangen.
  • Rollstuhlfahrer können nicht mitgenommen werden. Sie können aber ihren Anspruch auf eine Krankenfahrt wahrnehmen.
  • Anfragen zu den Fahrten nimmt der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Peter Schlumbohm, telefonisch entgegen.

Heiligenhafen – Der Weg zu den Corona-Impfzentren nach Lensahn und Eutin ist für viele ältere hilfsbedürftige Menschen in Heiligenhafen nur schwer allein zu bewerkstelligen. So gingen bei der Stadtverwaltung und beim Seniorenbeirat bereits einige Anfragen ein, bei denen Einwohner um Hilfe baten. Nun haben sich die Stadt Heiligenhafen in Vertretung von Bürgermeister Kuno Brandt, die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ursula Steuck und der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Peter Schlumbohm, zusammengetan, um einen Fahrdienst anzubieten.

„Es geht darum, älteren Mitbürgern Unterstützung zukommen zu lassen, um ein Impfzentrum aufzusuchen“, erklärt Brandt. So würden die Stadt und der DRK-Ortsverein jeweils ein Fahrzeug stellen, das für die Fahrten zu den Impfzentren in Lensahn und Eutin genutzt werden könne, so der Bürgermeister.

Er weist jedoch zusammen mit Ursula Steuck auch darauf hin, dass die beiden Fahrzeuge keine Rollstuhlfahrer mitnehmen könnten. Diesen Mitbürgern rät Brandt, ihren Anspruch auf eine Krankenfahrt auszuüben und sich beim Arzt eine Bestätigung dafür zu holen. 

Das Angebot gilt nur für hilfsbedürftige Heiligenhafener

Das geplante Angebot richte sich nur an ältere Heiligenhafener, die keine Familienangehörigen oder Bekannte haben, die sie zu den Impfzentren fahren können und aufgrund der eigenen körperlichen Verfassung nicht mehr in der Lage sind, selbst nach Eutin oder Lensahn zu fahren, betont der Bürgermeister. Steuck ergänzt, dass die Fahrt für jede Person zweimal eingeplant werden müsste, da die aktuellen Corona-Impfstoffe zweimal injiziert würden.

„Wir haben etliche Personen gefunden, die die Fahrzeuge ehrenamtlich fahren. Das zeigt, dass das Ehrenamt in solchen Zeiten sehr gut funktioniert“, lobt der Heiligenhafener Verwaltungschef. Bei den Fahrten werde es sich wahrscheinlich überwiegend um Einzelfahrten handeln, da jeder individuell einen Impftermin erhält. Maximal könne von zwei Personen pro Fahrt ausgegangen werden, betont der Bürgermeister.

Alle älteren Mitbürger, die auf eine solche Hilfe angewiesen sind, können sich ab sofort bei Peter Schlumbohm unter der Mobilnummer 01715738089 melden. Auch beim Kreis Ostholstein soll es bald eine Seite mit Ansprechpartnern geben. 

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