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Ideen für den Dünenpark auf dem Steinwarder

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Von: Hans-Jörg Meckes

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Der Skatebereich im Dünenpark in Heiligenhafen
Der Dünenpark in Heiligenhafen auf dem Steinwarder ist bereits 20 Jahre alt und soll nun modernisiert und erweitert werden. © Hans-Jörg Meckes

Wie soll künftig der Dünenpark in Heiligenhafen aussehen? Über diese Frage diskutierten Heiligenhafener bei der „Dünen-Werkstatt“. Bald präsentiert das Planungsbüro Swup unter Berücksichtigung der Ergebnisse die finale Version.

Heiligenhafen – 20 Jahre hat Heiligenhafens Dünenpark jetzt schon auf dem Buckel. Das in vier Abschnitte eingeteilte Areal auf dem Steinwarder wurde im Zuge des Ausbaus der Strandpromenade im Jahr 2002 angelegt und beherbergt einen kleinen Skatepark, einen Grillplatz, eine Veranstaltungsfläche mit Sitzstufen in Form eines Theatrons, einen Fußball- und Volleyballplatz sowie einen bereits abgebauten Spielplatz. Die Stadt möchte nun gemeinsam mit den Bürgern ein neues Nutzungskonzept für den Dünenpark erarbeiten und hat sie in einem ersten Schritt dazu eingeladen, ihre Ideen für den neuen Park auf eine Postkarte zu schreiben. Dazu sind 90 Einsendungen eingegangen. Das Architekturbüro Swup hat anhand dieser Anregungen erste Skizzen erarbeitet und sie auf der Dünen-Konferenz im Veranstaltungs-Pavillon den Bürgern vorgestellt und sie dazu eingeladen, gemeinsam eine Vorzugsvariante zu entwickeln.

Verschiedene Varianten mit Themen vorgestellt

Swap-Projektleiter Kai Giersberg stellte anhand der eingegangenen Ideen vier Park-Varianten mit jeweils einem Oberthema vor, das sich dann durch den Park ziehen würde.

Der erste Vorschlag sieht vor, aus dem Park, eine „Spieldüne“ zu machen. „In dieser Variante bleiben Volleyball- und Fußballfeld erhalten“, erklärte Giersberg. Das Modell würde eine große Skateanlage vorsehen mit Nutzungsmöglichkeiten für Anfänger und für erfahrene Skater. Ein großer Spielplatz würde für kleine und große Kinder aufgeteilt werden.

Die zweite Variante sieht eine Funsport-Düne vor, bei der das Volleyballfeld erhalten bleibt und ein Fußballkäfig entstehen würde. Völlig neu hinzukommen könnte hier ein asphaltierter Pumptrack-Parcours, eine Hinternisstrecke, die auf Fahrrädern, Rollern und Skateboards bewältigt werden kann. Der Spielplatz wäre in dieser Variante nicht mehr ganz so groß, betonte Giersberg. Die Boulebahn würde erweitert werden, und auch eine Grillfläche wäre dabei.

Gruppendiskussion bei der Dünen-Werkstatt in Heiligenhafen
In drei Gruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dünen-Konferenz zu den verschiedenen vorgestellten Varianten. © Hans-Jörg Meckes

Wenn aus dem Dünenpark eine Familiendüne entsteht, dann würde der Ballsportbereich ebenfalls erhalten bleiben und aufgewertet werden. Ein großer Spielplatz für große Kinder und ein kleiner Spielplatz für kleine Kinder würden entstehen, beschrieb der Projektleiter. Auch ein Skateplatz und ein Grillplatz wären vorhanden.

Oder soll doch lieber eine Chill-Düne aus dem Bereich werden? Dabei könnten zum Ballsportbereich eine kompakte Spiellandschaft, ein kleiner Park zur Erholung und Entspannung sowie ein Multifunktionsbereich mit Boulebahn, Tischtennisplatten und einer naturnahen Fläche hinzukommen.

Ann-Christin Schreiber bei der Dünen-Werkstatt in Heiligenhafen
Ann-Christin Schreiber stellt das Ergebnis zum Dünenpark aus der Diskussion in ihrer Gruppe vor. © Hans-Jörg Meckes

Gruppen diskutierten über die Varianten

In drei Gruppen durften sich nun die knapp 30 Heiligenhafener darüber austauschen, was sie an den Varianten beibehalten oder verändern würden und ihre Ergebnisse vorstellen. Oftmals nannten die Teilnehmer, dass es neben Fußball und Volleyball auch Möglichkeiten für andere Ballsportarten wie etwa Basketball geben sollte. Skaten und Pumptrack könnte miteinander vermischt werden und sollten nicht abgetrennt sein, sagte Maja Keibel, die neben anderen Jugendlichen an der Konferenz teilnahm. „Für größere Kinder würden wir gern etwas zum Klettern haben“, machte Ann-Christin Schreiber deutlich.

Die finale Version stellt das Planungsbüro voraussichtlich im Dezember oder im Januar vor.

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