Grafik Logistikzentrum.
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Östlich der Autobahn A1 und nördlich der L60 möchte die Firma E-Gruppe aus Gelsenkirchen ein Logistikzentrum errichten.

Im interkommunalen Gewerbegebiet sollen auf 2,5 Hektar drei Hallen entstehen

Gremersdorf: Logistikzentrum im Gewerbegebiet geplant

  • Hans-Jörg Meckes
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Ein großflächiges Logistikzentrum soll im interkommunalen Gewerbegebiet entstehen. Baubeginn soll voraussichtlich 2023 sein.

Gremersdorf – Die Gemeindevertretung von Gremersdorf hat einstimmig dem Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans Nr. 24 zugestimmt. Damit wird nun das Ziel verfolgt, die baurechtlichen Möglichkeiten für ein großflächiges Logistikzentrum zu schaffen.

Zwischen Jahnshof und Giddendorf soll künftig ein interkommunales Gewerbegebiet in der Gemeinde Gremersdorf entstehen, an dem auch Heiligenhafen, Oldenburg und Lensahn beteiligt sein werden. Die Firma E-Gruppe möchte östlich der Autobahn A1, nördlich der Landestraße L60, östlich von Jahnshof und westlich von Giddendorf ein großes Logistikzentrum errichten, das an eine deutsche Firma vermietet werden soll, die den skandinavischen Raum bedient, berichtete Gremersdorfs Bürgermeister Henning Pries (CDU). Der Geschäftsführer der E-Gruppe, Dr. Steven Engler, stellte das Vorhaben jüngst im Bauausschuss vor. In den drei Hallen, die zusammen eine Fläche von 2,5 Hektar umfassen, sollen 60 bis 100 Arbeitsplätze entstehen, berichtete Gremersdorfs Bürgermeister. Auch sollen auf den Hallendächern Photovoltaikanlagen installiert und Naturfarben verwendet werden, um das Objekt in die Landschaft einzufügen.

Pries betonte aber auch, dass nur die Hälfte, also circa 6,5 Hektar der für das Gewerbegebiet zur Verfügung stehenden Fläche, an diesen Anbieter veräußert werde, da auch einheimische Betriebe die Möglichkeit haben sollen, sich hier anzusiedeln. Über die Aufteilung der restlichen Fläche nördlich der L60 unter den teilnehmenden Gemeinden wird der Ansiedlungsrat noch entscheiden, so Pries. Baubeginn soll voraussichtlich im Jahr 2023 sein. 

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