Katinka Walter und Kristina Depenau stehen vor einem Bildschirm in der Warderschule.
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Koordinatorin Katinka Walter (l.) und Schulleiterin Kristina Depenau freuen sich sehr über die Fertigstellung des Imagefilms. Im Dezember war an zwei Tagen an der Heiligenhafener Warderschule gedreht worden.

Imagefilm der Warderschule ist fertig

Einblicke in den Unterricht

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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Der Imagefilm der Warderschule in Heiligenhafen ist fertig. Weil dieses Jahr die Informationsabende coronabedingt ausfallen müssen, präsentiert sich die Schule nun digital.

  • Ein dreieinhalbminütiger Imagefilm gibt einen guten Eindruck über den Schullaltag in der Warderschule wider.
  • Mehrere Sponsoren unterstützten die Produktion des Films.
  • Digitales Lernen funktioniert in der Warderschule gut.

Heiligenhafen – Anfang Dezember vergangenen Jahres haben Schüler und Lehrer der Heiligenhafener Warderschule zwei Tage lang mit einem professionellen Filmteam aus Hamburg zusammengearbeitet. Herausgekommen ist ein kurzweiliger, bunter und aufschlussreicher Imagefilm über die Schule am Sundweg, der seit dieser Woche auf der Homepage der Bildungseinrichtung abrufbar ist.  

„Die Dreharbeiten haben allen großen Spaß gemacht, und auch mit dem Ergebnis sind wir absolut zufrieden“, sagte Schulleiterin Kristina Depenau gestern Vormittag. Der dreieinhalbminütige Film spiegele den „positiven Geist der kleinen Schule“ wider. „Wer sind wir, wofür stehen wir und was macht uns aus? Ich denke, dass man einen guten Eindruck von unserer Arbeit erhält“, so Katinka Walter, Koordinatorin der Jahrgangsstufen fünf und sechs. Weil in diesem Schuljahr die Informationsabende für die zukünftigen Fünftklässler und ihre Eltern coronabedingt nicht stattfinden können, hatte die Schulleitung die Idee, sich digital zu präsentieren. In den kommenden Tagen soll der Film über die Social-Media-Kanäle noch weiter geteilt und bekannt gemacht werden. 

Sponsoren unterstützten das Filmprojekt

„Bedanken möchten wir uns ausdrücklich bei den Sponsoren, ohne die ein derartig professioneller Film nie hätte realisiert werden können“, erklärte Kristina Depenau in Richtung des Fördervereins der Schule, der Sparkasse Holstein, der VR Bank Ostholstein Nord - Plön eG, des Kinderschutzbundes Ortsverband Heiligenhafen und der Stadt Heiligenhafen. 

Die Schülerinnen und Schüler wurden Anfang Dezember von einem professionellen Filmteam begleitet. Aktuell wären die Dreharbeiten nicht möglich, da der Großteil der Kinder nicht in die Schule kommt.

Apropos digitale Arbeit: Die funktioniert in Corona-Zeiten in der Warderschule mittlerweile richtig gut. Von 280 Kindern kommen derzeit nur rund 90 in die Schule. „Unsere Abschlussklassen, also die Jahrgangsstufen neun und zehn, sind vor Ort. Zudem gibt es für die Stufen fünf bis acht eine Notbetreuung“, erklärte Kristina Depenau. Übrigens: Auch alleinerziehende Elternteile, die keinen systemrelevanten Beruf ausüben, dürfen ihr Kind in die Schule schicken.

Was den Distanzunterricht betrifft, sieht sich die Warderschule unterdessen auf einem guten Weg. Nach einer umfangreichen technischen Einweisung vor Weihnachten ist der Großteil der Warderschüler mit dem Online-Lernen mittlerweile sehr vertraut. Es gibt einen richtigen Stundenplan, in dem Videokonferenzen und Arbeitsaufträge verankert sind. Kontakt mit den Lehrern gibt es per Chat oder Telefon. „Wir wurden ins kalte Wasser geworfen und mussten schwimmen lernen. Somit ist Corona sicherlich auch eine Chance für das digitale Lernen“, ist Kristina Depenau überzeugt. Damit niemand auf der Strecke bleibt, gibt es aber die Notbetreuung in der Schule. Wenn pädagogischer Bedarf besteht, bleiben die Türen offen.

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