KunstVerein beschäftigt sich mit Ideen zur Belebung der Innenstadt

Innenstadt muss „GeÖffnet“ haben

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Ein Dankeschön vom Vorsitzenden des KunstVereins, Nico Rickert (l.), für gute Ideen zur Belebung der Innenstadt ging an Wiebke Meier (m.) und Gerhard Linne (r.). Auf dem Foto präsentiert Wiebke Meier ihr im Pop-Art-Stil gemaltes Bild von Heiligenhafen.

HEILIGENHAFEN · Mit über 50 Ideen und Sichtweisen haben sich Bürger der Warderstadt an der Aktion „GeÖffnet“ des KunstVereins beteiligt, der um Unterstützung bei der Suche kreativer Ideen zur Belebung der Innenstadt gebeten hatte.

Am Sonnabend wurden nun die besten Arbeiten durch den Vorsitzenden des Kunstvereins, Nico Rickert, prämiert. Nico Rickert machte aber auch deutlich, dass die Aktion über das Jahr 2012 weitergehen werde.

Für ihre besonderen Arbeiten wurden Gerhard Linne, Heiko Müller, Hartmut Weber und Wiebke Meier geehrt. Die Sachspenden wurden von Oleu-Segel, Joachim Stolpe „Anno 1800“, Ton & Text und dem Verein Museumsschiff „Olifant“ gestiftet. Wie der Vorsitzende des KunstVereins Heiligenhafen betonte, werde die Sichtung aller eingereichter Arbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Danach will der KunstVerein die Projekte vorstellen, die in Zukunft realisiert werden könnten.

Wie Bürgermeister Heiko Müller betonte, gäbe es schon Verträge, die geschlossen wurden, um an einigen Stellen der Innenstadt etwas Neues entstehen zu lassen. Auch die Stadtvertretung habe mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept beschlossen, ein Projekt zur Belebung der Innenstadt auf den Weg zu bringen. Müller forderte den KunstVerein auf, mitzumachen und Ideen einzubringen. Über die Belebung der Innenstadt sei schon lange gesprochen worden; die Dokumentation des KunstVereins in zehn Heiligenhafener Schaufenstern habe deutlich gemacht, wo es Schwachpunkte gäbe und wo man ansetzen könne. Der Bürgermeister forderte die Anwesenden auf, sich selbst einzubringen und nicht alles der Politik zu überlassen. Es gälte nicht, alte Ideen aufzuwärmen, sondern mit neuem Schwung an die Belebung der Innenstadt zu gehen und dafür brauche man auch die Unterstützung des Kunstvereins, so Müller weiter. · ft

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