Abgespeckte Form des „Ocean Towers“– Fischerei- und Leuchtturmmuseum

Keine Fische im Klaustorfer Turm

Die Bauarbeiten am Klaustorfer Turm haben begonnen.

KLAUSTORF (lm) • Seit der großen „Ocean-Tower-Party“ im vorletzten Winter war es merklich still um den Klaustorfer Turm geworden.

In der Zwischenzeit kursierten verschiedene Gerüchte, wie es mit dem Grundstück, das von 1967 bis 2002 als „Horchposten Richtung Osten“ fungierte, weitergehen sollte. Laut neuesten Informationen des Großenbroder Bauausschusses ist aber nun gewiss, dass die Arbeiten zur Umwandlung des ehemals militärischen Areals nun durchgeführt werden.

Nach den jetzt bekannt gewordenen Plänen von Evelyne Schopf, der Inhaberin des Burger „Meereszentrums“, wird es jedoch auf dem Gelände nur eine abgespeckte Form des „Ocean-Tower-Komplexes“ geben. So können die Besucher wohl keine Fische und andere Meerestiere im Turm besichtigen.

Seminare und Kongresse

Geplant ist insbesondere das Sondergebiet „Kunst und Kultur, Seminare und Kongresse“. Die näheren Pläne rund um das Gebäude erläuterte jetzt Ortsplaner Thorsten Beims:  Der Turm solle als Aussichtsturm genutzt werden.

Die angrenzenden Gebäude werden in ein Fischereimuseum und Leuchtturmmuseum umgewandelt. Beide Besucherzentren sollen aber nicht rund um die Uhr für Besucher geöffnet sein. Eine Veränderung der Gebäudestruktur sei nach den Worten von Thorsten Beims nicht geplant. 

Auch Schank- und Speisewirtschaften wird es auf dem ausgewiesenen Sondergebiet geben. Das Gesamtkonzept sieht des Weiteren vor, einen „Ort der Ruhe“ entstehen zu lassen. Allzu große Besucherströme ließen die Verkehrsverhältnisse hier auch gar nicht zu. Darüber hinaus sollen die Räumlichkeiten internationalen Meeresforschern und Haiexperten ein Forum für Seminare und Kongresse bieten.

Evelyne Schopf, die vor rund anderthalb Jahren das gesamte Anwesen des ehemaligen Luftwaffen-Geländes erworben hat, möchte außerdem einen Teil der Räume für die Lagerung von Exponaten aus dem „Meereszentrum“ nutzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.