29. Auflage von „Rock am Kirchberg“ ein voller Erfolg – Drei Tage im nächsten Jahr

Der Kirchberg wurde gerockt

+
Zwei Tage lang bekamen die Fans von „Rock am Kirchberg“ Musik auf die Ohren. Während es am Freitag etwas ruhiger war, wurde es wie hier am Sonnabend laut.

HEILIGENHAFEN (lb) - Die 29. Auflage von „Rock am Kirchberg“ ließ die Menschenmassen zum Kirchberg strömen. Hier gab es zwei Tage lang Musik auf die Ohren. Den Auftakt machte die Band „Tryptichon“ am Freitagabend.

„Für´s Wetter kann niemand etwas, doch wir konnten trotz der starken Konkurrenz am Hafen ordentlich gegen anstinken“, freute sich Veranstalter Ingo Bach gemeinsam mit Mitbegründer Pastor Dr. Jörg Zengel über den gelungenen Auftakt am ersten Tag des Festivals. Danach stand Pastor Dr. Zengel mit der irischen Sängerin Eugenia „Genie“ McCabe-Schmidt selbst auf der Bühne. Mit irischen Liedern, darunter der irische Klassiker „Seven Drunken Nights“, begeisterten die Lokalmatadoren das Publikum. Genie McCabe meets St. George hieß das Programm. „Das kam sehr gut an“, bilanzierte Dr. Zengel. Zum Abschluss des ersten Tages spielte die „Second Life Blues Band“ Blues-Rock. Am Freitag zunächst also noch ruhigere Töne - was sich am Sonnabend jedoch gewaltig ändern sollte. „Pogo“ heizte den Zuschauern ordentlich ein. Es wurde immer voller, als „Rohstoff“ die Bühne betrat. Die Bässe dröhnten und der Kirchberg bebte.

Die Band „Violent“ rockte den Kirchberg am Sonnabend

Anschließend übernahm „Violent“ das Ruder. „Zugabe, Zugabe“ hallte es über den Kirchberg als die „Drunken Swallows“ ihren Auftritt beendeten. Und sie gaben noch eine. Richtig laut wurde es, als „All my Ducks“ spielte. Crossover und Metal waren das Genre der Band. Um kurz nach Mitternacht war „Rock am Kirchberg“ beendet. Die meisten der rund 2 000 Besucher strömten in die Autokrafthalle, um dort weiterzufeiern. Im nächsten Jahr soll zum 30-jährigen Bestehen von „Rock am Kirchberg“, das Event auf drei Tage ausgeweitet werden. Dies kündigte Veranstalter Ingo Bach an. „Rock am Kirchberg ist der Treffpunkt für Heiligenhafen. Hier treffen sich viele Bekannte wieder, die extra aus Köln oder Frankfurt anreisen. Manche nutzten das Event für ein Klassentreffen“, erklärte Pastor Dr. Zengel. „Wir bieten ein alternatives Programm“, so Dr. Zengel weiter. Die Musik habe sich im Laufe der Jahre geändert. „Angefangen sind wir mit Jazz und Blues“, blickte Dr. Zengel zurück. Heute sei die jüngere Generation am Zuge, doch dabei gelte immer noch der Grundgedanke „Heiligenhafener spielen für Heiligenhafen“. In jeder Band sei mindestens ein Mitglied, welches aus der Warderstadt kommt. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.