Bürgermeister Kuno Brandt und Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig vor dem Heiligenhafener Rathaus.
+
Kirsten von Ludowig freut sich gemeinsam mit Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt darauf, wichtige Impulse für eine lebendigere Innenstadt geben zu können. In der vergangenen Woche hat sie ihre Stelle angetreten.

Neu geschaffene Stelle im Heiligenhafener Rathaus

Kirsten von Ludowig kümmert sich jetzt um die Innenstadt

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
    schließen

Heiligenhafen hat mit Kirsten von Ludowig nun eine Innenstadtmanagerin. Ihr Ziel sei es, die Innenstadt, in der sie großes Potential sehe, künftig lebendiger zu machen. Sie ist ab jetzt Ansprechpartnerin für alle Heiligenhafener.

  • Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig hat bereits viele Ideen dazu, wie Heiligenhafen noch besser werden kann.
  • Für die Erstellung von Konzepten zur Belebung der Innenstadt stehe ein finanzielles Polster bereit.
  • In ihren ersten Tagen in der Warderstadt ist von Ludowig schon viel in der Innenstadt herumgekommen.

Heiligenhafen – Mit sämtlichen Innenstadt-Anliegen in Heiligenhafen beschäftigt sich ab sofort Kirsten von Ludowig: Die 49-Jährige aus Reinbek bei Hamburg hat am 1. November ihre Stelle als Innenstadtmanagerin im Rathaus angetreten und kann es kaum erwarten, erste Ideen umzusetzen. 

„Ich freue mich sehr, dass ich die Chance erhalten habe, mich um die Heiligenhafener Innenstadt zu kümmern und in den kommenden Monaten etwas zu bewegen“, sagt die Mutter von zwei Kindern, die unter der Woche in einer Ferienwohnung ihrer Familie in Lensahn wohnt. „Wir hatten viele vielversprechende Bewerbungen, Kirsten von Ludowig hat uns am Ende aber vollends von sich überzeugt“, berichtet Bürgermeister Kuno Brandt.

Vollzeitstelle wird mit 75 Prozent gefördert

Die auf 24 Monate befristete Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden ist Bestandteil der Städtebauförderung, für die sich die Stadt Heiligenhafen erfolgreich beworben hat, und wird mit 75 Prozent gefördert. „Zusätzlich steht ein finanzielles Polster für die Erstellung von Konzepten zur Verfügung“, erklärt Kuno Brandt, der sich freut, dass die Besetzung so schnell geklappt hat. Ende Juni hatte sich die Stadtvertretung einstimmig für eine Bewerbung ausgesprochen, nur zwei Wochen später hielt Heiligenhafens Verwaltungschef die Förderzusage für die Stelle in den Händen. 

Mir liegt das Netzwerken – und ich denke, darauf wird es in Heiligenhafen sehr ankommen.

Heiligenhafens Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig

Kirsten von Ludowig ist gelernte Bankkauffrau und Juristin und hat in den vergangenen Jahren in der Immobilienbranche gearbeitet. „Mir liegt das Netzwerken – und ich denke, darauf wird es in Heiligenhafen sehr ankommen.“ Da sie von außen komme, habe sie einen neutralen und unvoreingenommenen Blick auf die Dinge. 

Heiligenhafens Innenstadt soll lebendiger werden

Doch was sind genau die Aufgaben einer Innenstadt-Kümmerin, wie Kuno Brandt den Posten gerne betitelt? „Hauptsächlich bin ich Ansprechpartnerin für alle Menschen. Sowohl für Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer, Vereinsvertreter, aber natürlich auch für die Bürgerinnen und Bürger. Ich will alle mitnehmen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, mit dem Ziel, die Innenstadt lebendiger zu machen.“ Die Etablierung eines Bürgerstammtisches, das Leerstandsmanagement, der Wochenmarkt oder gezielte Innenstadt-Aktionen sind unter anderem Themen, mit denen sich die 49-Jährige fortan beschäftigen wird. 

„Ich bin in meinen ersten Tagen schon viel in der Innenstadt herumgekommen und sehe hier großes Potential“, so Kirsten von Ludowig im HP-Gespräch. Kuno Brandt ergänzt: „Keiner darf denken, dass unsere neue Mitarbeiterin nun Wunderdinge verrichtet und beispielsweise den Marktplatz umgestaltet. Derartige Vorhaben fallen in den umfangreichen Maßnahmenkatalog der Städtebauförderung, der in den nächsten Jahren bekanntlich abgearbeitet werden soll.“ Hierfür müsse die Stadtvertretung eine Prioritätenliste festlegen. 

Innenstadt-Kümmerin ist kein klassischer Verwaltungsjob

Für Kirsten von Ludowig, die seit 20 Jahren in Ostholstein verwurzelt ist, geht es nun darum, die Menschen im Ort kennenzulernen. „Ich höre mir sehr gerne alles an und werde das Feedback dann bündeln. Daraus sollen dann die ersten Maßnahmen erarbeitet werden.“  

Der Posten der Innenstadt-Kümmerin sei keinesfalls ein klassischer Verwaltungsjob, wie Kuno Brandt abschließend sagte. „Man braucht hierfür eher eine Art Freigeist. Ich bin sicher, dass wir genau die richtige Frau für den Job gefunden haben.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.