„Kinderhafenland“ begeistert die Jugend

Kleine Bootsbauer greifen zum Hobel

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Über „Arbeitskräftemangel“ kann sich Bootsbauerin Urte Rätsch von der Yachtwerft Heiligenhafen nicht beklagen. Wie Jule, Maris, John-David und Jan greifen die Kinder gern zum Hobel, um beim Bau eines Bootes im „Kinderhafenland“ mitzuhelfen.

HEILIGENHAFEN · Urte Rätsch, die Bootsbau-Gesellin von der Yachtwerft Heiligenhafen, ist bei der Jugend sehr gefragt an den Hafenfesttagen. Bei ihr können die Kinder selbst zum Hobel greifen und so am Bau eines eigenen Bootes Hand anlegen. „Chefin“ Urte ist überzeugt, dass am Sonntag das Werk vollendet ist, denn fleißige Helfer gibt es genug.

Am Dienstag waren die Kids bereits mit Freude dabei, den Mast und den Großbaum rund zu hobeln. „Da die ersten Tage verregnet waren, habe ich schon mal etwas vorgearbeitet und aus Holz die Grundform des Bootes erstellt“, sagte die Bootsbauerin. Mit Hilfe der Kinder werden wir jetzt die restlichen Holzarbeiten erledigen. Dann soll der ganze Bootskörper mit mehreren Schichten Epoxidharz und Glasfasergewebe überzogen werden. Dabei geht die schöne Holzmaserung nicht verloren. Wenn dann Mast und Großbaum lackiert sind, können die Segel angebracht werden.

Auch sonst bieten die Hafenfesttage viel Freizeitspaß für Kinder. Im „Kinderhafenland“ können die Kinder mit dem „Quattro-Highjump“ in die Lüfte schweben, rutschen, springen und viel Spaß haben. Mit dem Surfsimulator gegen Wind und „Wellen“ kämpfen ohne ins Wasser zu fallen. Und wer sich die Hafenfesttage aus luftiger Höhe anschauen möchte, steigt einfach ins große Riesenrad. · ft

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