Reaktion der HVB bislang ausgeblieben

Kommt das „ÖkoMarUm“ im Jahr 2011?

Der Landesnaturschutzbeauftragte Klaus Dürkop (l.) und Andreas Klötzing würden sich freuen, wenn von Seiten der Stadt und der HVB die Pläne vorangeschoben werden, damit das Ostsee-Umwelthaus bald verwirklicht werden kann.

Der Landesnaturschutzbeauftragte Klaus Dürkop (l.) und Andreas Klötzing würden sich freuen, wenn von Seiten der Stadt und der HVB die Pläne vorangeschoben werden, damit das Ostsee-Umwelthaus bald verwirklicht werden kann.

Von Peter Foth

HEILIGENHAFEN • Auf der Jahreshauptversammlung des NABU Heiligenhafen hat das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Klara-Samariter-Stiftung, Andreas Klötzing, einen Sachstandsbericht zum „ÖkoMarUm“, dem Ostsee-Umwelthaus, das auf dem Steinwarder in Yachthafennähe entstehen soll, gegeben. Nach dem heutigen Stand der Dinge sei eine Baufertigstellung im Jahre 2011 realistisch, sagte Andreas Klötzing.

Das „ÖkoMarUm“ (Ökologisches-Maritimes-Umweltzentrum) sei eine Bereicherung für die Warderstadt. Nach wie vor setze die Klara-Samariter-Stiftung alles daran, um das Projekt schnell umzusetzen. An der Trennstelle zum Naturschutzgebiet Graswarder könne das Ostsee-Umwelthaus einen Beitrag zum Natur- und Umweltbewusstsein leisten und über den Lebensraum Ostsee informieren. Auch über das aktuelle Thema Klima- und Umweltschutz werde man hier Informationen vorfinden. Anhand von Bildern informierte Andreas Klötzing die Besucher der NABU-Versammlung über die Bauweise mit Lehm-Außenwänden, einer Heizung, betrieben durch den Wärmeaustausch mit der Ostsee und einer Energiegewinnung mit Photovoltaikzellen.

Nach schwierigen Grundstückverhandlungen habe man ein Gutachten erstellen lassen und auf dieser Grundlage der HVB ein Angebot gemacht. Leider habe die Stiftung bis heute keine Reaktion verzeichnen können. Solange die Klara-Samariter-Stiftung das Grundstück nicht habe, könne die Planung nicht weiter vorangetrieben werden.

Bei den Hotelplanungen des Bürgermeisters dürfte die Höhe des Ostsee-Umwelthauses mit seinen vier Geschossen aber kein Thema mehr sein, argumentierte Andreas Klötzing.

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