Konstituierende Stadtvertretersitzung in Heiligenhafen: Folkert Loose zum 1. Stadtrat gewählt

Petra Kowoll neue Bürgervorsteherin

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Der alte Bürgervorsteher und seine Nachfolgerin: Gottfried Grönwald gratuliert Petra Kowoll.

HEILIGENHAFEN -ra- Die neue Heiligenhafener Stadtvertretung hat mit der konstituierenden Sitzung am Mittwochabend im Binnensee-Pavillon die personellen Weichen für die politische Arbeit in den einzelnen Gremien gestellt. Zur neuen Bürgervorsteherin und damit zur obersten Repräsentantin der Stadt wurde Petra Kowoll (CDU) für die kommenden fünf Jahre gewählt, die damit die Nachfolge von Gottfried Grönwald (BfH) antritt, der zukünftig als Kowolls Vertreter fungiert. Erster Stadtrat und damit erster Stellvertreter des hauptamtlichen Bürgermeisters Heiko Müller (parteilos) ist Folkert Loose (CDU).

Schnell verlief die Wahl von Bürgervorsteherin Petra Kowoll, die im Hauptberuf als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter tätig ist. Ihr wurde einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Ihr neuer Stellvertreter Gottfried Grönwald wurde mit zwei Gegenstimmen gewählt – beide vom Forum BisS. „Es ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, so die 48-jährige Kowoll, die ab diesem Zeitpunkt die Sitzungsleitung von Rainer Henke übernahm. Auch Grönwald richtete noch ein paar Worte ans Publikum: „Es war eine ehrenvolle, aber gleichzeitig sehr zeitintensive Aufgabe.“ Helmut Gideon (FDP) fungiert als 2. stellvertretender Bürgervorsteher. Ebenfalls schnell ging die Wahl des 1. Stadtrates über die Bühne. Folkert Looses Wahl erfolgte einstimmig, vertreten wird er von Florian Kinnert (BfH) und Dr. Karl-Uwe Baecker (FDP). Verpflichtet wurden zudem die neu gewählten Stadtvertreter, wobei es hier die erste Besonderheit gibt. Ilse Hoffmann-Röhr wird als Einzelvertreterin der Grünen in der Stadtvertretung sitzen und nicht der Grünen-Fraktion um Manfred und Nicole Ebken angehören. „Das hat persönliche Gründe, die sich in den Wochen nach der Kommunalwahl herauskristallisiert haben. Ich stehe aber weiterhin zu 100 Prozent hinter unserem Wahlprogramm“, sagte Hoffmann-Röhr auf HP-Nachfrage.

Mehr in der Ausgabe der HP vom 15. Juni. 

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