Heiligenhafen: Kuno Brandt erhält seine Ernennungsurkunde dennoch

Heiligenhafener Stadtvertretung entfällt nun doch

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Kuno Brandt soll das Amt des Heiligenhafener Bürgermeisters wie geplant zum 1. April antreten. 

Heiligenhafen -ra- Die für den kommenden Donnerstag (26. März) geplante Sitzung der Stadtvertretung im Binnensee-Pavillon entfällt nun doch. Zunächst sollte die Sitzung, in der unter anderem Kuno Brandt als Bürgermeister vereidigt werden sollte, unter strengen hygienischen Vorkehrungen stattfinden, doch am Montag hat die Stadtverwaltung die Absage verkündet.

„Leider befinden wir uns immer noch am Anfang einer mehr als dynamischen Entwicklung in dieser Krise, die es erforderlich werden lässt, jeweils täglich die Situation neu zu bewerten. Angesichts der am Sonntag veröffentlichten Ergebnisse der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder und den weiteren Einschränkungen der sozialen Kontakte haben wir eine aktuelle Überprüfung aller Maßnahmen und Notwendigkeiten im gesellschaftlichen Zusammenleben sowie im Dienstbetrieb der Stadtverwaltung vorgenommen“, erklärte der Büroleitende Beamte Kai-Uwe Maurer. Heiligenhafens Bürgervorsteherin Petra Kowoll hat sich Montagmittag in enger Abstimmung mit der Verwaltungsleitung entschieden, die Sitzung der Stadtvertretung am kommenden Donnerstag komplett abzusagen und zunächst auf den Ersatztermin am 23. April zu verschieben.

Und dennoch wird Kuno Brandt seinen Dienst als neuer Bürgermeister der Stadt Heiligenhafen am 1. April aufnehmen. Es wird eine interne Feierstunde mit der Überreichung der Urkunde an den neuen Verwaltungschef geben, teilte Kai-Uwe Maurer mit. Die Vereidigung wird im Rahmen der nächsten Stadtvertretung nachgeholt werden. „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliches Handeln“, so Maurer abschließend.

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