Landtagspräsident Schlie besuchte verunglückte Feuerwehrleute in Heiligenhafen

Ein Jahr nach dem Unfall

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Landtagspräsident Klaus Schlie sprach den Verunglückten am Freitag seine Anerkennung aus

Heiligenhafen -mf- Im Sommer vergangenen Jahres wurden acht Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenhafen bei einem Unfall während einer Einsatzfahrt zum Teil schwer verletzt (wir berichteten). Landtagspräsident Klaus Schlie besuchte die Feuerwehrleute am Freitag in Heiligenhafen, lud zu Kaffee und Kuchen ein und überreichte ihnen Landtagsmünzen.

Mit der Münze, auf der der Landtag und das Wappen Schleswig-Holsteins abgebildet sind, wolle er im Namen aller Abgeordneten seine Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken, erklärte Schlie. „Wir stehen fest an Ihrer Seite.“ Sieben der acht direkt am Unfall Beteiligten waren bei der Kaffeetafel anwesend. Eine Person ist auch nach mehreren Operationen noch nicht wieder genesen. Ihr übergab der Landtagspräsident am Freitag im Feuerwehrhaus neben dem Coin einen persönlichen Brief. „Dass Rettungskräfte im Einsatz verletzt werden, ist etwas, was nicht passieren sollte“, sagte Schlie. „Es ist außerordentlich bemerkenswert, dass sich ehrenamtlich tätige Menschen solchen Gefahren aussetzen, um den so immens wichtigen Dienst für die Gemeinschaft zu leisten. Ihnen allen wünsche ich vollständige Genesung.“

Die Einladung nach Heiligenhafen erfolgte auf Initiative des Kreistagsabgeordneten und stellvertretenden Landrats Timo Gaarz (CDU). An dem Treffen bei der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort nahmen neben Schlie und Gaarz auch der Erste Stadtrat und stellvertretende Bürgermeister Folkert Loose sowie Bürgervorsteherin Petra Kowoll teil. 

Als sich der Unfall im Juli 2018 ereignete, waren die Feuerwehrleute auf dem Weg zu einem Einsatz in der Nachbargemeinde Großenbrode, der sich später jedoch als Fehlalarm herausstellte. Zur Kollision kam es, als ein anderer Verkehrsteilnehmer aus einer nicht vorfahrtsberechtigten Seitenstraße in die Vorfahrtstraße fuhr und dabei das Tanklöschfahrzeug mit den acht Feuerwehrleuten übersah.

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