Getötete Frau stammt aus dem Iran und wohnte in Oldenburg / Freund in Untersuchungshaft

Leichenfund: Tatverdächtiger festgenommen

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Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft teilte mit, dass ein Tatverdächtiger festgenommen wurde, der die in Gremersdorf gefundene Frau getötet haben könnte.

Gremersdorf –ra– Wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck am heutigen Dienstag mitgeteilt hat, hat es im Fall der getöteten und in der Feldmark bei Gremersdorf aufgefundenen Frau eine Festnahme gegeben. „In den Abendstunden des 18. Februar hat das Amtsgericht Lübeck antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl gegen den Freund des Opfers, einen 22 Jahre alten Iraker, erlassen“, heißt es von Oberstaatsanwältin Dr. Ulla Hingst.

Der Mann sei dringend verdächtig, seine Freundin am frühen Morgen des 16. Februar getötet und ihren Leichnam anschließend an der Fundstelle abgelegt zu haben. Das Tatmotiv und der genaue Ablauf des Tatgeschehens seien noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

„Der Tatverdächtige selbst hat sich zum Tatvorwurf weder gegenüber der Polizei noch gegenüber dem Richter eingelassen. Auch bezüglich seiner persönlichen Verhältnisse hat er von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Diese sind daher ebenfalls noch Gegenstand der Ermittlungen“, so die Lübecker Staatsanwaltschaft.

Bereits am Montag hatte die Polizei Angaben über die Identität des Opfers gemacht. Bei der Frau handelt es sich um eine 28 Jahre alte Asylbewerberin aus dem Iran, die sich seit dem Jahr 2016 in Deutschland aufgehalten hatte und in Oldenburg gelebt hat. Ein Spaziergänger hatte den Leichnam am Wochenende gefunden und umgehend die Polizei alarmiert, die am Montag bereits mitgeteilt hatte, dass Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat nicht vorhanden seien.

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