Leiter der Ordnungs- und Bauverwaltung sammelt schon Unterschriften

Brandt will kandidieren

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Kuno Brandt würde gerne neuer Heiligenhafener Bürgermeister werden.

Heiligenhafen –ft/ra– Mit Kuno Brandt (parteilos) steht ein zweiter Bewerber für das Heiligenhafener Bürgermeisteramt in den Startlöchern. Brandt ist gebürtiger Heiligenhafener, Jahrgang 1963, und aktuell Fachbereichsleiter der Ordnungs- und Bauverwaltung im Heiligenhafener Rathaus. „Ich habe mich erst vor drei Tagen zu diesem Schritt entschlossen“, sagte Brandt gestern der HP, auch weil er der Meinung sei, dass ein gebürtiger Heiligenhafener Junge mit Erfahrung in der Verwaltung dieses Amt ausfüllen sollte.

„Ich möchte unsere Stadt voranbringen und lebenswert gestalten – und das auch für junge Familien. So gilt es, auch außerhalb der Tourismusbranche Arbeitsplätze zu generieren.“ Kuno Brandts Verwaltungskarriere hat mit einer Ausbildung bei der Stadt Heiligenhafen begonnen, danach war er in der Bauverwaltung tätig, bevor er seinen Wehrdienst antrat. Nach der Bundeswehrzeit war Brandt im Sozialamt der Stadt tätig, später wechselte er zum Amt Oldenburg-Land. Als im Oktober 2010 die Stadt Heiligenhafen einen Fachbereichsleiter suchte, war Brandt einer unter vielen Bewerbern und konnte das Ausschreibungsverfahren für sich entscheiden.

„Ich kenne die Verwaltungsstruktur und habe nahezu in allen Aufgabenbereichen mitgearbeitet“, sagte Kuno Brandt, der sehr glücklich darüber ist, welchen Zuspruch er in den letzten Tagen von den Bürgern erfahren habe. Da Brandt als Einzelbewerber antritt, muss er 130 Unterschriften sammeln, um für die Wahl zugelassen zu werden. Hier sei er bereits auf einem sehr guten Weg.

Boldt will Stimmen heute im Rathaus abgeben

Niclas Boldt, der nach 1998 und 2016 zum dritten Mal bei einer Heiligenhafener Bürgermeisterwahl an den Start gehen möchte, ist derweil schon einen Schritt weiter. Innerhalb eines Wochenendes hat er nach eigenen Angaben die erforderlichen 130 Unterschriften von Heiligenhafener Bürgern gesammelt. Am heutigen Freitag will er diese im Rathaus abgeben. „Es waren bislang sehr gute Gespräche mit den Heiligenhafenern. Man hört bei vielen heraus, dass sie mit der Politik nicht wirklich zufrieden sind“, so Boldt, der ganz andere Rahmenbedingungen als bei der letzten Wahl 2016 sieht. „Damals ging es fast allen nur darum, für oder gegen Amtsinhaber Heiko Müller zu sein. Jetzt geht es darum, jemanden Neues zu wählen.“

Einzelbewerber müssen insgesamt 130 Stimmen sammeln. Werden diese vom Gemeindewahlleiter für gültig erklärt, wird der Kandidat später zur Wahl zugelassen. Wichtig: Bürger können mit ihrer Unterschrift nicht mehrere Kandidaten unterstützen, sondern nur einen. Die Unterschrift hat natürlich keinerlei Auswirkungen auf die eigentliche Wahl am 8. März.

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