Masten werden gelegt und die Schiffe aus dem Wasser gehoben, dann geht es ins Winterlager

Die Wassersportsaison geht zu Ende

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In diesen Tagen herrscht Hochbetrieb auf der Bootswerft Göttsch, denn die Schiffe müssen vor dem Winter aus dem Wasser.

HEILIGENHAFEN -ft- Langsam verschwinden die Segelboote und Motoryachten aus den Heiligenhafener Häfen und gehen an Land ins Winterlager. Bei Holger Much auf der Bootswerft Göttsch herrscht in diesen Tagen reges Leben. Masten werden gelegt und auf den Mastenwagen verladen, dann hebt der Kran die Yacht aus dem Wasser auf den Bootswagen.

Bevor es aber ins Winterlager geht, wird das Unterwasserschiff noch richtig gereinigt. Jochen Milz ist einer der Winterlageranbieter. Für den Transport zum Winterlager auf den Fuhrenberg sorgt der Landwirt selbst mit einer PS-starken Zugmaschine und eigenem Bootstransportwagen. Auch auf der Bootswerft Göttsch und in anderen Yachthäfen werden Winterlagerplätze angeboten. Im kommunalen Yachthafen, aber auch im Hafen der Segler-Vereinigung-Heiligenhafen dürfen keine Schiffe im Wasser überwintern. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Winter- und Frühjahrsstürme mit Hochwasserständen und heftigen Starkwinden aber auch Eisgang eine Gefahr bedeuten. Zum anderen nutzen die Yachthafenbetreiber den Winter und das Frühjahr, um notwendige Reparaturen an den Steganlagen durchzuführen.

Auch im Winterlager herrscht im Frühjahr reges Treiben, dann werden die Schiffe auf Hochglanz poliert und das Unterwasserschiff bekommt einen neuen Antifouling-Anstrich, um dann vor dem Ansegeln auf der Bootswerft von Holger Much oder anderen Werften im Umkreis wieder ins Wasser gehoben zu werden. So schließt sich der Kreislauf.

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