Wildkoppelweg-Sanierung beendet

329 Meter Fahrbahn und Gehweg

HEILIGENHAFEN (st) • „Nach viel Arbeit und Mühe ist der Wildkoppelweg nun fertig“, konnte Jürgen Bahr, Leiter des städtischen Bauamtes, am ges-trigen Donnerstag im Rahmen der offiziellen Eröffnung der neuen Musterstraße freudig verkünden.

„Der Wildkoppelweg ist so, wie wir uns das wünschen“, freute sich Bahr über das Ergebnis der umfassenden Sanierungsarbeiten, das Bügermeister Heiko Müller zu folgender Aussage hinriss: „So schön wie der Wildkoppelweg ist keine andere Straße in Heiligenhafen.“

Bereits im Jahr 1997 hievte der Magistrat der Stadt die Sanierung des Wildkoppelweges auf die Dringlichkeitsliste, wodurch im Hinblick auf diese umfassende Maßnahme an der Straße nur noch „unabweisbare Unterhaltungsmaßnahmen“ durchgeführt wurden, wie es der Bürgermesiter ausdrückte. Im letzten Jahr konnten dann die erforderlichen Mittel im Haushalt bereitgestellt werden und das Bauamt die Firma „Alpen“ für die Bauarbeiten gewinnen, die am 4. Oktober begannen.

Aus den geplanten viereinhalb Monaten Bauzeit ist am Ende rund ein halbes Jahr geworden. „Die Bauarbeiten bedeuteten für die Anwohner erhebliche Unannehmlichkei- ten, die sie aber laut Heiko Müller „ohne viel Murren“ ertragen hätten. „Wir wollen uns auch noch einmal herzlich für die Geduld der Anlieger bedanken“, erklärte der Bürgermeister auf der Eröffnung.

Die „schwierigen Arbeiten“, die „sehr viel Schweiß“ gekos-tet hätten und länger dauerten als erwartet, würden am Ende aber durch das Ergebnis mehr als aufgewertet, so Müller. Der Zweckverband Ostholstein nutzte die Gelegenheit der Bauarbeiten an Straße und Gehwegen, um die zum Teil noch aus alten Stahlleitungen bestehenden Trinkwasserleitungen komplett zu erneuern. Auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle wurden einer gründlichen Sanierung unterzogen.

Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf die neuen Gehwege. Durchgehend verlaufen diese nun auf beiden Fahrbahnseiten mit 1,2 bis 1,5 Metern Breite. Um zukünftige Arbeiten an unterirdische Leitungen besser durchführen zu können, wählte man für die Gehwegoberfläche wartungsfreundliches Betonrechteckpflaster.

Die neuen Bordsteine sollen in Zukunft das ungewollte Überfahren der Gehwege verhindern. Eine Absenkung dieser Bordsteine an Straßenquerungen und Einmündungen soll die Nutzbarkeit der Gehwege vor allem auch für behinderte Mitbürger verbessern.

Zu guter Letzt hat auch noch die Beleuchtung eine Aufwertung erfahren. Durch die neue Technik paart sich eine bessere Beleuchtung des Wildkoppelweges nun mit geringerem Stromverbrauch.

Seit dem 9. Mai ist die 329 Meter lange Straße bereits befahrbar. Mit 5,1 Metern Breite zwischen den Bordsteinen bietet sie genügend Platz für bequemes Fahren in beide Fahrt-richtungen. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf insgesamt 250000 Euro.

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