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Nur ein kurzes Gastspiel: Heiligenhafens neue Tourismusleiterin schon wieder weg

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Von: Patrick Rahlf

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Verena Butler im Kommunalhafen.
Bei ihrer Vorstellung Mitte August war Verena Butler noch euphorisch und voller Vorfreude auf ihre neue Aufgabe. Mittlerweile ist sie nicht mehr für die HVB tätig. © HP-Archiv

Nach nur vier Monaten hat Heiligenhafens neue Tourismusleiterin bereits wieder gekündigt. Ihre Vorstellungen seien andere gewesen, sagte Verena Butler. Nun sollen ihre Aufgaben auf drei Schultern verteilt werden.

Heiligenhafen – „Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich in dieser kurzen Zeit sammeln durfte. Aber als Fazit muss ich sagen, dass ich mir den Job anders vorgestellt habe“, erklärte die 38-Jährige gestern auf HP-Nachfrage. Mittlerweile ist die gelernte Hotelfachfrau, die auch schon als  stellvertretende Direktorin für das Beach-Motel gearbeitet hat, nicht mehr für die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB) tätig.

„Frau Butler hat den Wunsch, sich beruflich wieder zu verändern, kürzlich geäußert. Sie hatte andere Vorstellungen von den Strukturen“, erklärte gestern der HVB-Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Gideon. Dabei hat die Zusammenarbeit im August vielversprechend begonnen. Die in Heiligenhafen aufgewachsene 38-Jährige sollte behutsam als Nachfolgerin des nach Grömitz gewechselten Manfred Wohnrade aufgebaut werden und neben der Leitung der Bereiche Tourismus-Service, Aktiv-Hus und Strand Resort auch als Personalverantwortliche der HVB fungieren. 

„Wir nutzen die kommenden Monate als Zeit des Übergangs. Frau Butler erhält die Chance, alles kennenzulernen und sich zu bewähren. Dann wird sich der Aufsichtsrat Ende des Jahres erneut zusammensetzen“, hatte HVB-Geschäftsführer Joachim Gabriel im August bei der Vorstellung Butlers gesagt. Geplant war, dass die neue Tourismusleiterin ab Anfang 2022 als Prokuristin in die Geschäftsführung der HVB eingebunden werden sollte. Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen.

 „Ich bin wohl doch eher in der Hotellerie zu Hause“

Verena Butler

„Es wurde immer gesagt, dass die Monate ab August als Findungsphase genutzt werden sollten. Leider muss ich nun sagen, dass es für mich nicht gepasst hat. Ich bin wohl doch eher in der Hotellerie zu Hause“, erklärte Verena Butler. 

Doch wie geht es nun weiter? „Aus dem jetzigen Personalbestand gibt es drei Personen, die die Aufgaben von Verena Butler übernehmen. Wie es weitergeht und ob die Stelle später neu ausgeschrieben wird, kann ich nicht sagen. Das wird zu gegebener Zeit diskutiert und bewertet werden“, sagte Helmut Gideon.

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