Emma Adrian mit ihrem Pferd auf einem Gemälde.
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Emma Adrian stammte aus armen Verhältnissen, wurde später aber eine reiche Frau.

Nachfahre Peter Adrian bewahrt ein Bild von „Kunstreiterin Adrienne von Holstein“ in seinem Keller auf

Gemälde von Emma Adrian aufgetaucht

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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Peter Adrian ist der Großneffe von Emma Adrian, die in Heiligenhafen in einfachen Verhältnissen aufwuchs und später zu großem Reichtum gelangte. Er bewahrt ein bislang noch nicht bekanntes Gemälde der Reiterin in seinem Keller auf.

  • Klaus Lengwenings betreibt eine Facebook-Gruppe über Heiligenhafen.
  • Über diese Gruppe fand er Kontakt zu Peter Adrian, der Nachfahre von Emma Adrian ist.
  • Peter Adrian ist im Besitz eines zuvor noch nicht bekannten Gemäldes der Kunstreiterin.

Heiligenhafen – Als „Reiterin Adrienne von Holstein“ wurde die im Jahre 1878 in Strandhusen geborene Emma Adrian berühmt. Nachzulesen ist ihre Geschichte in der Heiligenhafen-Chronik von Otto Rohkohl.

Nachdem sie zunächst in Heiligenhafen in einer armen Fischerfamilie aufwuchs und sich in Oldenburg auf dem Gut Kuhhof bereits früh mit Pferden beschäftigte, gastierte eines Tages ein Wanderzirkus in Heiligenhafens Nachbarstadt. Als der Zirkus weiterreiste, war auch Emma Adrian plötzlich verschwunden. Ein Oldenburger entdeckte im Jahr 1899 in Berlin ein Plakat des Circus Busch, auf dem er Emma Adrian wiedererkannte. Darauf wurde sie als „Kunstreiterin Adrienne von Holstein“ groß angekündigt. Es gelang, den Kontakt zu ihrer Familie in Heiligenhafen wiederherzustellen, und so kehrte Emma Adrian, die inzwischen zu beachtlichem Reichtum gelangt war, eines Tages zurück nach Strandhusen, wo sie das Anwesen um die Ortmühle kaufte.

Kontakt kam über Facebook-Gruppe zustande

Als Klaus Lengwenings, der die Facebook-Gruppe „Heiligenhafen – gestern, heute, morgen“ betreibt, einen neuen Aufnahmeantrag von Peter Adrian erhielt, sei er wegen des Nachnamens hellhörig geworden. „Bist du mit Emma Adrian verwandt?“, fragte Lengwenings ihn. Adrian, der in der Nähe von Malente wohnt, bestätigte die Verwandtschaft und gab an, der Großneffe von Emma Adrian zu sein. Daraufhin erzählte er Lengwenings auch von einem Gemälde, das er in seinem Keller aufbewahrt. Klaus Lengwenings besuchte anschließend Peter Adrian und fotografierte das Gemälde, das Emma Adrian neben ihrem Pferd zeigt und bislang unbekannt war.

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