Die ehemalige Lesehalle in Heiligenhafen.
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Die ehemalige Lesehalle auf dem Steinwarder in Heiligenhafen soll veräußert werden.

Neues Konzept gesucht

Frühere Lesehalle in Heiligenhafen soll veräußert werden

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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Der Aufsichtsrat der Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB) möchte die ehemalige Lesehalle veräußern. Das Gebäude könnte künftig von Einzelhandelsbetrieben oder der Schank- und Speisewirtschaft genutzt werden.

Wie im jüngsten Hauptausschuss der Stadt Heiligenhafen bekannt wurde, soll die ehemalige Lesehalle auf dem Steinwarder veräußert werden. „Der HVB-Aufsichtsrat ist der Meinung, dass dieses Grundstück einer neuen Nutzung zugeführt werden sollte“, sagte HVB-Geschäftsführer Manfred Wohnrade auf Nachfrage. Es sind dort Betriebe der Strandversorgung zulässig, was bedeutet: Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaft, nicht störende Kunsthandwerksbetriebe, Anlagen für kulturelle und gesundheitliche Zwecke sowie Nutzungen für Freizeitgestaltung und Sport. „Unser Aufsichtsrat hat einstimmig beschlossen, das Grundstück auszuschreiben, um festzustellen, ob es mögliche Interessenten dafür gibt. Sollte das der Fall sein, wird eine erneute Beratung über ein vorzulegendes Konzept stattfinden“, erklärte Wohnrade.

In den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es bereits eine andere Lesehalle in Heiligenhafen. Diese alte Lesehalle existiert aber schon lange nicht mehr.

Die Lesehalle wird heute nur noch als Lager genutzt, im hinteren Teil gibt es Toiletten. Früher lagen dort Zeitungen aus, und Strandbesucher konnten sich in Ruhe zurückziehen. Doch es gab bereits seit den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein weiteres Gebäude auf dem Steinwarder, das Lesehalle hieß. In diesem Reetdachhaus, das 1927 errichtet worden ist, konnten Gäste im Erdgeschoss warme Seebäder nehmen. Die alte Lesehalle auf dem Steinwarder gibt es allerdings schon lange nicht mehr.

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