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Oldenburg: Erster Spatenstich für den neuen Schulcampus

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Von: Hans-Jörg Meckes

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Jan Jentzen, Jörg Saba und Christina Bonke
Setzten gemeinsam zum symbolischen ersten Spatenstich an: Stadt-Baumanager Jan Jentzen (v.l.), Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba und Christina Bonke, Fachbereichsleiterin für Hochbau, Unterhaltung und Liegenschaften. © Hans-Jörg Meckes

In Oldenburg entsteht in den nächsten Jahren ein neuer Schulcampus. Der erste Spatenstich für den ersten der drei Bauabschnitte auf dem ehemaligen Sportplatz des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ist nun vollbracht.

Oldenburg – Startschuss für den Bau des neuen Schulcampus in Oldenburg: Am vergangenen Freitag versammelten sich die am Projekt Beteiligten zum ersten Spatenstich auf dem Sportplatz des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, auf dem mittlerweile Erdhaufen, Bagger und Lastwagen zu finden sind. Die Stadt errichtet hier den neuen Oldenburger Schulcampus, auf dem zukünftig die Wagrienschule und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beheimatet sein werden.

Die Arbeiten seien in drei Bauabschnitte eingeteilt, erklärte Christina Bonke, Fachbereichsleiterin für Hochbau, Unterhaltung und Liegenschaften bei der Stadt Oldenburg. Im ersten Bauabschnitt, auf dem nun die Arbeiten begonnen haben, entstehen ein Fachklassentrakt, ein Gebäude mit allgemeinen Unterrichtsräumen für die Gemeinschaftsschule sowie eine Vier-Felder-Sporthalle mit einer Fläche von insgesamt 13800 Quadratmetern. Für diesen Bauabschnitt fallen nach Abschluss der Entwurfsphase Kosten von 37 Millionen Euro an. Hierfür konnte die Stadt Zuschüsse in Höhe von elf Millionen Euro einwerben, die den städtischen Haushalt entlasten.

Es war nicht immer einfach, und es gab auch Diskussionen. Ich freue mich sehr darauf, was hier entstehen wird.

Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba (parteilos)

Im zweiten Bauabschnitt wird das Hauptgebäude des Gymnasiums kernsaniert, führte Bonke weiter aus. Im dritten Bauabschnitt soll auch die Grundschule am Wasserquell neue Räumlichkeiten erhalten. „Sie zieht auf das heutige Gelände der Wagrienschule an den Mühlenkamp“, so Bonke. Insgesamt betrage das Bauvolumen für alle drei Oldenburger Schulen in städtischer Trägerschaft 65 Millionen Euro, erklärte sie weiter.

Hier entsteht ein lebendiger und grüner Komplex

„Heute werden wir einen Meilenstein bewegen“, kündigte Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba (parteilos) an. Begonnen habe das Projekt bereits im Jahr 2015 mit dem Wirtschaftlichkeitsgutachten. „Es war nicht immer einfach, und es gab auch Diskussionen“, blickte Saba zurück. Jetzt seien die ersten Arbeiten sichtbar, aber die finalen Ausmaße würden erst zu einem späteren Zeitpunkt ersichtlich sein. Hier werde ein lebendiger und auch grüner Komplex entstehen, stellte Oldenburgs Verwaltungschef in Aussicht. „Ich freue mich sehr darauf, was hier entstehen wird.“

An dem Projekt sind neben Bonke und Saba auch Bürgervorsteherin Susanne Knees, Umwelt- und Bauauschussvorsitzender Detlef Ruwoldt, die Schulleiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums sowie der Wagrienschule André Bigott und Andreas Kröhl, Baumanager Jan Jentzen, die Stadtplaner Nils Dethlefs, Johannes Stüler sowie Viko Katic beteiligt. Alle waren beim symbolischen ersten Spatenstich dabei.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres liefen die Vorbereitungen für den neuen Schulcampus auf Hochtouren, schilderte Christina Bonke. „Leistungsverzeichnisse wurden erarbeitet, die ersten Gewerke ausgeschrieben und das Baufeld freigemacht.“ Für die Baufeldräumung seien anschließend die Sportgeräte auf dem Sportplatz des Gymnasiums abgebaut worden. Darüber hinaus wurde das ehemalige Hausmeisterhaus abgerissen und einzelne Bäume gefällt.

Den Straßenverkehr möglichst wenig beeinträchtigen

„Da die Bauarbeiten auf dem Sportplatz des Gymnasiums etwa drei Jahre in Anspruch nehmen werden, war es der Stadt ein großes Anliegen, den Verkehr auf der Göhler Straße und in der Adolf-Friedrich-Straße möglichst wenig zu beeinträchtigen. Deshalb soll die Baustelle über die Straße Am Kuhof angefahren und beliefert werden“, sagte Bonke. Die Baumaßnahme werde gefördert aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur, aus dem Landesprogramm zur Umsetzung des Schulbau- und Schulsanierungsprogramms „Impuls 2030“ sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als „Bundesförderung für effiziente Gebäude“.

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