Peer Knöfler freute sich mit seiner Familie über seinen Wahlsieg bei der Landtagswahl
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Peer Knöfler feierte den Wahlsieg gestern Abend mit zahlreichen Freunden und Unterstützern. Auch seine Familie war natürlich dabei und war mächtig stolz: Ehefrau Katrin sowie die Kinder Mats Peer, Emmi Bo und Jule Mo.

Peer Knöfler holt sich erneut das Direktmandat bei der Landtagswahl

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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Der CDU-Direktkandidat Peer Knöfler lässt die politische Konkurrenz bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein deutlich hinter sich. Nun zieht er nach 2017 zum zweiten Mal direkt in den Landtag ein.

Ostholstein/Großenbrode – Wie schon vor fünf Jahren hat sich der Großenbroder Peer Knöfler das Direktmandat für den Wahlkreis Ostholstein-Nord gesichert. Während sich der 54-Jährige 2017 noch ein engeres Rennen mit Andreas Herkommer (SPD) lieferte, verwies er heute den Sozialdemokraten Niclas Dürbrook deutlich auf Rang zwei. Knöfler holte 46,6 Prozent der Stimmen und wird nun bis mindestens 2027 seinen Wahlkreis im Landtag vertreten. 

Ich bin Realist und weiß, dass ich natürlich auch von der sehr guten Arbeit Daniel Günthers profitiert habe.

Peer Knöfler (CDU)

„Das Ergebnis ist natürlich grandios und macht mich auch stolz. Aber ich bin Realist und weiß, dass ich natürlich auch von der sehr guten Arbeit Daniel Günthers profitiert habe. Mit seiner kompetenten, aber dennoch harmonischen Art der Regierungsführung hat er sich viele Freunde gemacht. Die Früchte der Arbeit spiegeln sich in unseren Ergebnissen wider“, sagte Peer Knöfler heute Abend, für den es ein rundum gelungener Tag war. Am Vormittag wurde die Konfirmation seines Sohnes Mats Peer gefeiert, und auch heute Abend fanden sich zahlreiche Freunde und Unterstützer bei der Familie Knöfler ein, um gemeinsam mit dem Wahlsieger anzustoßen. Besonders das Ergebnis von 52 Prozent in Großenbrode habe ihn sehr gefreut.

Der 54-Jährige freut sich auf fünf weitere Jahre im Kieler Landtag und darauf, die Menschen aus Ostholstein bestmöglich zu vertreten. Auch kommunalpolitisch will er weiter anpacken und hat bereits signalisiert, auch im kommenden Jahr bei der Kommunalwahl für die Großenbroder CDU antreten zu wollen.

Niclas Dürbrook weit abgeschlagen auf Platz zwei

Sekt oder Selters? „Eindeutig Selters.“ Niclas Dürbrook war gestern Abend nicht nach feiern zumute. „Es ist ein bitterer Wahlabend und ein katastrophales Ergebnis“, fasste der Kreisvorsitzende der SPD und Landtagskandidat zusammen. Die Popularität von Ministerpräsident Daniel Günther sowie die vermehrte Abwanderung von Rot zu Grün mit dem augenscheinlichen Regierungswunsch einer schwarz-grünen Koalition statt nach wie vor Jamaika habe die SPD Stimmen gekostet, so Niclas Dürbrook gestern Abend in einer ersten Analyse. „Beides zusammen hat zu diesem miesen Ergebnis geführt“, sagte er. „Die CDU ist der klare Wahlsieger und liegt flächendeckend vorn“, die SPD erreichte mit 15,5 Prozent einen historischen Tiefstand (Hochrechnung 21.19 Uhr). 

Es ist ein bitterer Wahlabend und ein katastrophales Ergebnis.

Niclas Dürbrook (SPD)

Ein kleiner Trost für den Malenter: „Dass ich dem nächsten Landtag angehören werde, wenn auch nicht als direkt gewählter Abgeordneter“, so Dürbrook der sich freue, den Norden Ostholsteins in Kiel zu vertreten.

Doch auch dort wird das schlechte Abschneiden der SPD Spuren hinterlassen. Statt der bisher 21 werden künftig nur zwischen zwölf und 14 Abgeordnete nach wie vor 35 Wahlkreise zu betreuen haben.

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