Eike und Maline Doyen sitzen auf der Couch.
+
Berichten in ihrem Podcast unterhaltsam über Alltagserlebnisse: Eike und Maline Doyen. Immer am Montagabend wird eine neue Folge hochgeladen.

Neue Folge des Großenbroder Ehepaares immer am Montagabend

Podcast-Boom: Die Doyens gehen auf Sendung

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
    schließen

Im Bus, im Bett oder beim Joggen – überall gibt’s was auf die Ohren, denn Podcast-Produktionen erleben derzeit einen regelrechten Boom.

  • Die Doyens lassen in ihrem Podcast die Zuhörer an ihrem Alltag teilhaben.
  • Aus einer spontanen Idee ist mittlerweile ein Format geworden.
  • Kurzweilige Unterhaltung in einer nicht einfachen Zeit.

Großenbrode – Dabei mischen nicht nur Prominente mit, auch ganz normale Menschen von nebenan lassen die Zuhörer an ihrem Alltag teilhaben. So auch die Doyens aus Großenbrode – eine „freundliche Mittelstandsfamilie“, wie sie sich selbst mit einem Augenzwinkern beschreibt. Maline und Eike Doyen veröffentlichen seit nunmehr sechs Wochen jeden Montagabend eine neue Folge auf YouTube und Spotify und plaudern dabei offen über ihre Erlebnisse der vergangenen Tage. „Jeder macht für sich vorher Notizen, dann wird ein Getränk eingeschenkt und schon geht es los. Wichtig ist, sich nicht abzusprechen, das macht den Reiz aus“, erklärt Eike Doyen, für den es mittlerweile fast schon zum Ritual geworden ist, zusammen mit seiner Frau am Sonntagabend eine neue, rund 20 Minuten lange Folge aufzuzeichnen. 

„Bevor jeder für sich alleine nur auf sein Handy guckt, haben wir uns überlegt, was man halbwegs Sinnvolles zum Abschluss der Woche machen kann. Und wir haben gemerkt, dass es uns unglaublich viel Spaß bringt, die Dinge noch einmal Revue passieren zu lassen“, sagt der 31-Jährige, den viele als Veranstaltungsleiter des Heiligenhafener Tourismus-Service kennen. Da sowohl Eike als auch Maline offen sind für Neues, wurde die erste Podcast-Folge prompt online gestellt, und die Reaktionen konnten sich wirklich sehen lassen. 

„Bis uns irgendwann 

keiner mehr zuhört“

„Die Resonanz auf die erste Folge war super, sodass schnell klar war, wir machen weiter“, sagt die 26-jährige Maline Doyen. Wie lange das sein wird? Ungewiss. „Bis uns irgendwann keiner mehr zuhört oder aber einer von uns beiden den Spaß verloren hat. Denn nur deshalb machen wir es, ganz ohne Druck“, ergänzt ihr Mann, dessen kleine Neckereien in Richtung Maline bei den Doyens einfach dazugehören. „Wir nehmen uns beide nicht allzu ernst und können gut über uns selbst lachen.“

Doch worum geht es konkret? Meist über ganz banale Dinge, die dem jungen Ehepaar passiert sind: Missglückte Smalltalk-Erlebnisse, der Speiseplan der Woche, Lieferdienste, die korrekte englische Aussprache, Eikes Zigarettenkonsum oder aber, man kommt derzeit einfach nicht dran vorbei, Corona-Tests. Mit ihren angenehmen Stimmen, der flüssigen Erzählweise und der humorvollen Nachbetrachtung sorgen die beiden für kurzweilige Unterhaltung und etwas Abwechslung in einer nicht einfachen Zeit. „Wir verzichten so gut es geht darauf, Namen von Firmen und Personen zu nennen. Das klappt nicht immer, aber wir denken, es ist in Ordnung. Unsere Devise lautet: fair und lustig“, sagt Eike Doyen, der ansonsten nur wenige von den bekannten Podcasts privat hört. „Teilweise gehen einige über anderthalb Stunden, wir geben uns da mit deutlich weniger zufrieden.“

Das unterhaltsame Ehepaar aus Großenbrode kann man über den Musikstreamingdienst Spotify hören, aber auch über ihren „Die Doyens“-Kanal auf der Online-Videoplattform YouTube zu jeder Zeit kostenlos genießen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.