Freudiger Abschluss des ersten Schrittes der Modernisierung: Einweihung des Ärztehauses

Sana-Klinik gerüstet für die Zukunft

Der leitende Architekt der Baumaßnahme, Knud Schnittger von den Architekten Schnittger und Partner, übergibt dem Geschäftsführer der Sana-Kliniken Ostholstein, Dr. Stephan Puke (l.), symbolisch den Plexiglas-Schlüssel für das Ärztehaus.

Der leitende Architekt der Baumaßnahme, Knud Schnittger von den Architekten Schnittger und Partner, übergibt dem Geschäftsführer der Sana-Kliniken Ostholstein, Dr. Stephan Puke (l.), symbolisch den Plexiglas-Schlüssel für das Ärztehaus.

Von Sebastian Stüben

OLDENBURG • Mit der feierlichen Einweihung des Ärztehauses und des neuen Eingangsbereiches mit Caféteria der Sana-Klinik in Oldenburg ist der erste Abschnitt der umfassenden Modernisierungsmaßnahmen der Sana GmbH in der Wallstadt abgeschlossen. Dieser Schritt hin zur Integration von stationärer Behandlung und ambulanter medizinischer Dienstleistung gilt als zukunftsweisend – nicht nur für die Region Ostholstein.

Die Grundsteinlegung für den Neubau des Ärztehauses, das dem Patienten in der Zukunft umfassende medizinische Versorgung ohne weite Wege verspricht, fand im Juli 2006 statt. Nur elf Monate später konnte Dr. Stephan Puke, Geschäftsführer der Sana-Kliniken Ostholstein, alle Beteiligten und in Zukunft von dieser Einrichtung Profitierenden zur feierlichen Eröffnung in der neuen Caféteria der Sana-Klinik begrüßen. Erfreulich sei besonders die zügige Umsetzung von der Planung bis zur Fertigstellung, was sowohl den ausführenden Architekten als auch den zuständigen Mitarbeitern des Ministeriums und den Krankenhausmitarbeitern zu verdanken sei.

Viele beteiligte Politiker, Mediziner und Vertreter der Baubranche waren gekommen, um den Verantwortlichen der Sana-Klinik Oldenburg zu diesem großen Schritt in Sachen Patientenversorgung in der nördlichen Region zu gratulieren. Der Wettbewerb in der Gesindheitsbranche, den die Gesundheitsreform mit sich bringen würde, hätte einen solchen Schritt nötig gemacht, erklärte Otto Melchert, Gene-ralbevollmächtigter des Sana-Verbundes: „Neue Ideen sind gefordert, und dieses Haus steht für neue Ideen.“

Das Bauvorhaben, das mit einem Gesamtvolumen von 16,5 Millionen Euro zu Buche schlägt, ist zu einem großen Teil (11,5 Millionen Euro) vom Land bezuschusst worden. Daher galt der Dank der Sana-Kliniken besonders auch Dr. Renée Buck vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren der Landesregierung in Kiel. Diese zeigte sich beeindruckt vom Bau: „Das ist ein Krankenhaus, das sich sehen lassen kann.“

Geld des Landes gut investiert

Nicht nur die zukunftsorientierte Leistungsstruktur, die für wirtschaftlich sinvolles und gesundheitspolitisch bedeutsames Arbeiten sorgt, sondern auch das freundliche Erscheinungsbild in modernen Formen und Farben fanden Anklang beim Ministerium. Dr. Buck ist sich sicher, dass das Geld des Landes gut inves-tiert sei und das Konzept bald Früchte tragen werde.

Der Kreis, vertreten durch Landrat Reinhard Sager, sei zwar nur Minderheitsgesellschafter, fühle sich aber dem Unternehmen verpflichtet, so Sager. Durch die erfolgreiche Privatisierung des Krankenhauses, die durchs neue Ärztehaus repräsentiert werde, seien auch die Unkenrufe in der Bevölkerung verstummt.

Natürlich hat der Bau während des laufenden Krankenhausbtriebes auch Schwierigkeiten mit sich gebracht. Vor allem die Belastung durch den entstehenden Staub hat den Mitarbeitern zugesetzt. Doch mit Blick auf das Ergebnis zeigten sich sowohl Mitarbeiter als auch Patienten und Anwohner bereit, diesen Preis zu zahlen. Dr. Ingo Göken, Ärztlicher Direktor der Klinik und Vater des Gedankens „Ärztehaus“, ist vollkommen überzeugt, dass das Projekt, das in den nächsten Jahren in der Renovierung und Modernisierung des Haupthauses seine Fortsetzung findet, zwar zunächst Opfer aller Beteiligten fordert, doch am Ende mit der Belohnung wartet. Die Zukunft des Standortes ist gesichert, ebenso wie die Wettbewerbsfähigkeit.

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