Klinikkonzern ist vom geplanten Verkauf zurückgetreten

Sana: Keine Ameos-Übernahme in Ostholstein

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Sana-Chef Thomas Lemke: „Es war eine schwierige Herausforderung.“

Ostholstein -ra- Die Sana Kliniken AG hat sich entschieden, vom geplanten Verkauf der Sana Kliniken Ostholstein an Ameos zurückzutreten. Das hat der Klinikkonzern gestern Nachmittag verkündet. Die geplante Übernahme war im Herbst 2018 bekanntgegeben worden, zu einem Vollzug kam es dagegen nie.

„Die bundespolitischen Vorgaben zur Spezialisierung und der Wunsch nach regional abgestimmten Versorgungskonzepten gaben ursprünglich den Anstoß für die Verkaufsplanungen“, heißt es in einer Sana-Pressemitteilung. Der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Thomas Lemke, machte gestern deutlich, dass es trotz eines kontinuierlichen Austauschs und immer wieder entsprechend angepasster Planungen nicht möglich gewesen sei, eine genehmigungsfähige Konzeption zur Weiterführung der vier Standorte unter neuer Trägerschaft zu entwickeln.

Lemke sagte: „Natürlich müssen Krankenhäuser vor dem Hintergrund regulatorischer und struktureller Veränderungen im Gesundheitswesen fit für die Zukunft gemacht werden. Allerdings ist es trotz dieser von allen Partnern unterstützten Prämisse mitunter eine schwierige Herausforderung, die gesetzlichen Vorgaben und die kartellrechtliche Umsetzung im Einzelfall dann in einen Ausgleich zu bringen.“ Die Häuser in Eutin, Oldenburg, Fehmarn und Middelburg werden jetzt wieder in die Regionalstruktur der Sana Kliniken aufgenommen.

Mehr am morgigen Mittwoch in der Heiligenhafener Post und im Fehmarnschen Tageblatt. 

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