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Schlechte Straßen in der Warderstadt: Liste ist lang

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Von: Patrick Rahlf

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Sanierung der Straße Am Wachtelberg in Heiligenhafen
Bis Ende des Jahres soll das Mittelstück der Straße Am Wachtelberg, das 300 Meter lang ist, grundhaft saniert werden. Die Maßnahme kostet die Stadt Heiligenhafen 1,37 Millionen Euro. © Patrick Rahlf

In der Straße Am Wachtelberg in Heiligenhafen haben aktuell die Sanierungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Im Jahr 2023 geht es weiter bis zur Carl-Maria-Von-Weber-Straße.

Heiligenhafen – Dass sich viele Straßen in Heiligenhafen in keinem guten Zustand befinden, ist bekannt. Gemeinsam haben sich Stadtverwaltung und Stadtvertretung auf die Fahne geschrieben, die Missstände nach und nach abzuarbeiten. „Alle Straßen- und Kanalsanierungen in Heiligenhafen werden 15 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen und sind ein äußerst umfangreiches Programm“, berichtete Bauamtsleiter Roland Pfündl bei einem Ortstermin in der Straße Am Wachtelberg am Freitagvormittag. Dort haben aktuell die Arbeiten für den rund 300 Meter langen zweiten Bauabschnitt der grundhaften Sanierung begonnen.  

Bis Ende des Jahres soll das Teilstück zwischen Kurzer Kamp und der Straße Am Lindenhof fertiggestellt sein, ehe es 2023 weiter bis zur Carl-Maria-Von-Weber-Straße geht. Das Kanalnetz, das in einem sehr schlechten Zustand ist, wird ebenfalls modernisiert und von bislang 25 Zentimeter Durchmesser auf 60 Zentimeter deutlich verbreitert. „Deshalb wird die Maßnahme etwas länger dauern, aber dafür muss in ein paar Jahren die Straße nicht erneut geöffnet werden“, erklärte Bürgermeister Kuno Brandt. Auch der ZVO verlegt die Wasser- und Gasleitungen bei dieser Gelegenheit neu. 

Straße wird auf 6,50 Meter verbreitert

Insgesamt kostet die Straßen- und Kanalerneuerung 1,37 Millionen Euro, was in der heutigen Zeit ein wirtschaftlich akzeptabler Preis sei, merkte Roland Pfündl an. „Wir sind einfach froh, dass es weitergeht und dass der Wachtelberg, der zu den ältesten Straßen Heiligenhafens zählt und eine hohe Bedeutung für die Landwirtschaft hat, endlich grundhaft saniert wird“, erklärte Kuno Brandt, der sich an keine Reparaturarbeiten in den vergangenen Jahrzehnten erinnern kann. Insgesamt wird die Straße auf 6,50 Meter verbreitert, der Gehweg wird zwischen 1,50 und 2,50 Meter breit werden. Ebenfalls sind Neuanpflanzungen von tief wurzelnden Bäumen vorgesehen.

Das Bauamt der Stadt Heiligenhafen wird in diesem Jahr noch diverse andere Projekte begleiten. Das Neubaugebiet am Lindenhof wird ab August erschlossen, sodass die Grundstücksbesitzer ab April 2023 mit dem Bau ihrer Häuser loslegen können.  

Ebenfalls soll der Rosseer Weg saniert werden, zudem wird es Ausbesserungen im Kurzen Kamp geben. Auch Gehwege, wie in der Propst-Röhl-Straße, werden in Ordnung gebracht. „Auch wird die Entschlammung der Regenrückhaltebecken auf uns zukommen. Mit dieser etwa 700000 Euro teuren Maßnahme starten wir im Oktober“, sagte Heiligenhafens Bauamtsleiter. Weitere Themen werden eine neue Kanalentwässerungsanlage für Strandhusen und ein neuer Kanal für den Warteburgweg sein.

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