Die Feuerwehr suchte mit Booten und Sonargerät nach einer womöglich vermissten Person im Jachthafen von Heiligenhafen.
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Nach Hilfeschreien: Kurz nach Mitternacht zum heutigen Sonntag (6. Juni) fand eine Suchaktion in Jachthafen Heiligenhafen statt.

Kurz nach Mitternacht

Schreie gehört: Suchaktion im Jachthafen Heiligenhafen verläuft ergebnislos

  • Arne Jappe
    VonArne Jappe
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Kurz nach Mitternacht zum heutigen Sonntag hörten zwei Zeugen unabhängig voneinander Hilfeschreie und ein Geräusch, das wie ein Sprung ins Wasser klang. Daraufhin startete eine große Suchaktion.

  • Groß angelegte Suchaktion kurz nach Mitternacht bleibt ergebnislos.
  • Feuerwehr, Polizei, DGzRS, Johanniter-Unfall-Hilfe und Rettungsdienst im Einsatz.
  • Alle Bereiche des Jachthafens Heiligenhafen von der Land- und Wasserseite abgesucht.

Heiligenhafen – Groß angelegte Suchaktion kurz nach Mitternacht am heutigen Sonntag (5. Juni) im Jachthafen von Heiligenhafen. Zwei Zeugen hatten unabhängig voneinander Hilfeschreie und ein Geräusch wie beim Hereinspringen ins Wasser wahrgenommen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) und Taucher der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Eutin suchten etwa drei Stunden nach der vermissten Person – ohne Erfolg. Die Suchaktion wurde nach Absprache mit der Polizei abgebrochen.

Feuerwehr suchte mit Scheinwerfern und Sonargeräten

Um kurz nach Mitternacht hatten zwei Zeugen auf unterschiedlichen Stegen Hilfeschreie einer Person wahrgenommen. „Beide haben ebenfalls über ein Geräusch berichtet, als ob eine Person ins Wasser gesprungen war“, sagte Einsatzleiter und Wehrführer Michael Kahl. Die Feuerwehr schickte drei Boote zur Suche ins Wasser und auch das Seenotrettungsboot „Heiligenhafen“ der DGzRS unterstütze bei der Suche im Jachthafenbecken. Die Feuerwehr suchte mit Scheinwerfern und Sonargeräten nach der vermissten Person. Weitere Einsatzkräfte unterstützen von der Landseite bei der Suche. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Heiligenhafen leuchtete den Bereich von oben aus.

Taucher aus Eutin suchten zusammen mit der Feuerwehr Heiligenhafen das Jachthafenbecken ab.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kamen dann auch Taucher der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Eutin zum Einsatz. Zwei Taucher suchten im Bereich von Steg 3 das Gewässer ab. Die Feuerwehr unterstützte auch hier bei der Suche mit Booten, damit die Tauchereinheiten auch im unmittelbaren Kontakt bleiben konnten. Doch die Sicht im Hafenbecken war eingeschränkt. Zwischen einem und drei Meter konnten die Taucher im Stegbereich und auch zwischen den Jachten nur gucken. Immer wieder tauchten sie durch die einzelnen Lücken der am Steg befestigen Jachten durch.

Suche ergebnislos abgebrochen

Nach etwa drei Stunden war der Einsatz beendet. „Wir haben alle Bereiche von der Land- und Wasserseite abgesucht. Weder wir noch die Taucher konnten die vermisste Person finden“, sagte Kahl. Nach Absprache mit der Polizei wurde die Suche dann ergebnislos abgebrochen. Ob die Suchaktion im Laufe dieses Tages nochmals aufgenommen wird, ließ die Polizei offen.

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