CDU-Kreistagsfraktion und Kinderschutzbund
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Kommen regelmäßig für Gespräche zusammen: Henning Reimann (Kinderschutzbund), Sebastian Schmidt, Timo Gaarz, Martin Liegmann (Kinderschutzbund) und Petra Kirner.

Schulabbrecherquote im Kreis Ostholstein weiterhin hoch

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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Die CDU-Kreistagsfraktion in Ostholstein tauschte sich kürzlich mit dem Kinderschutzbund aus, um über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Vorantreiben will die CDU den Austausch unter den einzelnen Jugendbeiräten.

  • CDU-Kreistagsfraktion sprach mit dem Kinderschutzbund über die Kinder- und Jugendbeteiligung im Kreis Ostholstein.
  • Die CDU will die hohe Schulabbrecherquote im Kreis durch Schulsozialarbeit verringern.
  • Auch das Thema „Scheidungskinder in Schulen“ wurde ausgiebig besprochen.

Ostholstein – Die CDU-Kreistagsfraktion war unter anderem mit ihrem Fraktionschef Timo Gaarz sowie den beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Petra Kirner und Sebastian Schmidt turnusmäßig beim Kinderschutzbund Ostholstein zu Gast, um sich über die aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe mit den beiden Geschäftsführern Martin Liegmann und Henning Reimann auszutauschen. 

Zu Beginn des Jahres hat der CDU-Fraktionschef Timo Gaarz bereits angekündigt, dass man sich wieder verstärkt als ehrenamtliche Kommunalpolitiker direkt mit den verantwortlichen Akteuren aus dem Kreis und damit entsprechend des CDU-Mottos „#Mittendrin“ austauschen möchte. Pandemiebedingt waren viele Veranstaltungsformate in den letzten zwei Jahren nicht in Präsenz möglich.

Ein wichtiges Thema des Gespräches war unter anderem die Kinder- und Jugendbeteiligung im Kreis Ostholstein. Übereinstimmend stellte man in dem gewohnt offenen Austausch fest, dass insbesondere diese Form der Beteiligung auf örtlicher Ebene sehr sinnvoll ist und auch bereits gelebt wird. 

Vernetzung der Jugendbeiräte vorantreiben

„Der Kreis sollte hingegen die Vernetzung der Beiräte unterstützen und vorantreiben, sodass ein echter Austausch unter den Kindern und Jugendlichen im Kreis möglich wird. Diese Form der Zusammenarbeit wird man daher als CDU ausdrücklich mit vorantreiben. Ebenso möchte die CDU in diesem Zusammenhang als weiteren Baustein der Jugendarbeit die Zusammenarbeit der politischen Jugendorganisationen im Kreis unterstützen und stärken“, heißt es von Timo Gaarz. 

Die Schulabbrecherquote ist in Ostholstein weiter auf einem sehr hohen Niveau. Die Kreisverwaltung wurde in diesem Zusammenhang durch die Politik bereits beauftragt, unter anderem an den Kreisberufsschulen die Schulsozialarbeit weiter zu stärken. „Die CDU ist der Überzeugung, dass durch eine verstärkte Schulsozialarbeit auch die Schulabbrecherquote durch gezielte Unterstützung gesenkt werden könnte. Dieses Ziel sollte nach Auffassung der CDU damit ausdrücklich verfolgt werden“, heißt es von Ostholsteins Christdemokraten. 

Pilotprojekt zu Scheidungskindern in Schulen im Gespräch

Auch das Thema „Scheidungskinder in Schulen“ war ein besonderer Bereich, den der Kinderschutzbund den Kommunalpolitikern mit auf den Weg gab. Hier könnte ein Pilotprojekt ins Leben gerufen werden, um Kindern und Jugendlichen bei dieser besonderen familiären Situation bedarfsgerecht Hilfe anzubieten. 

„Wir bleiben auch künftig mit dem Kinderschutzbund im Gespräch und danken den beiden Geschäftsführern Herrn Liegmann und Herrn Reimann sehr, dass dieser unverzichtbare und regelmäßige Austausch so unkompliziert stattfindet“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Timo Gaarz abschließend.

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