Drachenboot-Cup mit Volksfeststimmung rund ums Hafenbecken – „Firefighter“ zeigten viel Haut

Sieg für „28 Arms of Fury“

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Mit kräftigen Ruderschlägen gewann das Team „28 Arms of Fury“ von der Schmütz Bedachungs GmbH (vorn) das Drachenbootrennen. Nur Zehntelsekunden trennten die anderen Mannschaften im Finale.

HEILIGENHAFEN (ft) · Zum zweiten Mal hat das Team „28 Arms of Fury“, die Mannschaft der Schmütz Bedachungs GmbH, beim Heiligenhafener Drachenbootrennen den Sieg errungen.

Schon im vergangenen Jahr hatte diese Mannschaft den Siegespokal in Empfang nehmen können. Die Traumzeit von einer Minute war nicht zu toppen. „Wir woll‘n euch baden seh‘n...“, riefen lautstark die Gäste am Hafen, nachdem der Siegerpokal übergeben worden war. Die Ruderer von „28 Arms of Fury“ folgten der Aufforderung und nahmen das obligatorische Bad im Hafenbecken.

Erstmals beim Drachenboot-Cup lieferten sich vier Mannschaften im Finale ein packendes Rennen. Auf dem zweiten Platz hatte die Mannschaft von Manfred Kaack aus Plön, die sich „Capybaras“, (Wasserschweine) nannte, mit einer Zeit von 1:017 Minuten eine weitere Bestzeit vorgelegt. Über den dritten Platz freuten sich die „Firefighter“, die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenhafen. Die Feuerwehrleute zeigten „viel Haut“, wenn auch aus Plastik, und holten mit ihrem feurigen Outfit auch den Preis für das beste Kostüm. Auf Platz vier: die „Bladerunner“, die Mannschaft vom WKA Service Fehmarn. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich diese Mannschaft mit der Instandsetzung und -haltung von Rotorblättern von Windrädern.

Die weiteren Platzierungen sahen wie folgt aus: Platz fünf für die Mannschaft der Eppendorf Polymere GmbH. Auf Platz sechs die „Amtsdrachen“ der Stadt Heiligenhafen, Platz sieben ging an die „Handwerksknechte“, die Mannschaft der Bezirkshandwerkerschaft Heiligenhafen. Bernd Moede aus Heiligenhafen war es gelungen, seine Ruderfreunde ins Drachenboot zu bekommen und mit den „Chaoten Dschunkies“, der im Altersdurchschnitt ältesten Mannschaft des Turniers, einen guten achten Platz zu erobern. Zum ersten Mal dabei: die „Druckwelle“, das Team der Eggers Druckerei und Verlags GmbH, das sich Platz neun sicherte. Die „Cashmachine“ , die Ruderer der VR-Bank Heiligenhafen, kam auf Platz zehn, während der „Musikdampfer“ des Spielmannszuges Heiligenhafen den elften Platz errang. Zum ersten Mal beim Drachenbootrennen in Heiligenhafen gestartet war das „Verrückte Youngster Race“ von der VR Bank in Grömitz, das Platz zwölf erreichte. Insgesamt waren zwölf Mannschaften dem Aufruf der VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG gefolgt, die zum ersten Mal Ausrichter des Drachenboot-Cups war. Bei der Siegerehrung überreichte VR Bank-Finanzberater Roberto Bast die Pokale an die siegreichen Mannschaften und machte dabei deutlich, dass nur wenige Zehntelsekunden bei diesem Rennen über den Sieg entschieden haben.

Auch in diesem Jahr wurde der Drachenboot-Cup zu einem Volksfest am Hafen. Direkt an der Hafenkante hatten die einzelnen Mannschaften ihre Lager aufgeschlagen. In den Zelten herrschte den ganzen Tag eine hervorragende Party-Stimmung mit viel Spaß, gutem Essen und vielen Getränken. Der Hafen wurde von fetziger Musik, präsentiert von DJ Wolfgang, beschallt, unterbrochen von fachkundigen Kommentaren zum Drachenbootrennen und zu den Mannschaften.

Auch die Spielleute des „Musikdampfers“ (Spielmannszug Heiligenhafen) hatten ihre Instrumente dabei und gaben ein Ständchen in ihrem Festzelt.

Der neue Veranstalter kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es ist eine Veranstaltung gelungen, die viele Schaulustige zum Hafen gezogen hatte und auch von den Aktiven genossen wurde. Mit der „Riverboot GmbH“, die das Drachenbootrennen betreute, hatte die VR Bank auf einen Partner gesetzt, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat und das auch in Heiligenhafen unter Beweis stellte.

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