1. Fehmarnsches Tageblatt
  2. Heiligenhafen

Großenbrode: Endspurt für das neue Kulturzentrum

Erstellt:

Von: Patrick Rahlf

Kommentare

Don Young (5.v.r.), führender Botschafter des Philanthropie-Programms „Huber Helps“, ließ sich gestern Hochzeitsschmiede und Kulturzentrum zeigen. 50000 Euro hatte der Huber-Konzern vor zwei Jahren für den Bau gespendet.
Don Young (5.v.r.), führender Botschafter des Philanthropie-Programms „Huber Helps“, ließ sich gestern Hochzeitsschmiede und Kulturzentrum zeigen. 50000 Euro hatte der Huber-Konzern vor zwei Jahren für den Bau gespendet. © Rahlf

Die Arbeiten für das neue Kulturzentrum und die Hochzeitsschmiede am Großenbroder Dorfteich befinden sich auf der Zielgeraden. „Zum 1. August soll spätestens alles fertig sein. Dann können sich die ersten Paare hier trauen lassen und nebenan auch gleich feiern“, sagte Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise.

Großenbrode – Das 1,1 Millionen Euro teure Projekt wird bekanntlich mit 75 Prozent vom Land Schleswig-Holstein gefördert. Zudem hat die Gemeinde bereits vor zwei Jahren eine Großspende in Höhe von 50000 Euro von der J.M. Huber Corporation, der Muttergesellschaft von CP Kelco mit Sitz in den USA, erhalten. Gestern war Don Young, Executive Vice President des Huber-Konzerns für das Thema „Umwelt, Gesundheit, Sicherheit & Nachhaltigkeit“ und zugleich ein führender Botschafter des Philanthropie-Programms „Huber Helps“, zu Gast in Großenbrode und machte sich ein Bild von den Arbeiten. Die Projektgruppe, die ein Nutzungskonzept für das neue Zentrum am Dorfteich ausgearbeitet hat, übergab Don Young eine extra angefertigte Fassung auf Englisch.

„Schnell mit Leben füllen“

„Ziel muss es sein, dass nach Fertigstellung alles schnell mit Leben gefüllt wird“, sagte Jens Reise, dem jetzt schon Anfragen von verlobten Paaren vorliegen, die in der Hochzeitsschmiede gerne heitaten wollen. Die Koordinierung übernimmt der Großenbroder Tourismus-Service. Für die allgemeine Belebung sei auch die Stelle des „Kulturzentrum-Kümmerers“ geschaffen worden. „Wir brauchen jemanden, der am besten täglich vor Ort ist, damit das Zentrum, beispielsweise auch für durchreisende Radfahrer, geöffnet ist.“

Als nächstes Ziel verfolgt die Projektgruppe um Rüdiger Ehler die Weiterentwicklung des Dorfplatzes bis hin zum Ehrenmal. Dabei sei eine parkähnliche Gestaltung mit Verweilmöglichkeiten, Beleuchtung und einem Wegenetz eine denkbare Option.  

Auch interessant

Kommentare