Bis Ende 2020 soll am Großenbroder Strand alles fertig sein / Baukosten müssen nach oben korrigiert werden

Spatenstich für den Promenadenbau

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Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise (v.l.), Mathias Kuklik von der zuständigen Planungsgemeinschaft, Tourismuschef Ubbo Voss, Roland Bruhse vom Bauhof, Gert Jacobsen von Elektro Jacobsen und Thomas Lafrentz, Bauleiter vom AMW Eutin, nehmen den symbolischen ersten Spatenstich vor.

GROSSENBRODE -ra- Gestern Vormittag hat der symbolische erste Spatenstich für den Neubau der Großenbroder Strandpromenade stattgefunden, ab kommender Woche soll dann der offizielle Startschuss für das Großprojekt fallen. „Am Donnerstag beginnen die Arbeiten. Ich bin sehr froh, dass es noch dieses Jahr losgeht, schließlich haben wir das den Bürgern immer versprochen“, sagte Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise.

Unterteilt ist der 1,5 Kilometer lange Promenadenneubau in drei Abschnitte. Die erste Bauphase, die ein rund 200 Meter langes Teilstück vor dem Café „Meerkieker“ umfasst, soll zum 31. Mai beendet sein. Auch ein neuer, rund 2000 Quadratmeter großer Spielplatz ist darin enthalten, der pünktlich zu Ostern am 18. April eröffnet werden soll. „Wir reden hier von einer Erlebnispromenade“, erklärte Tourismuschef Ubbo Voss, der sich schon sehr auf die Realisierung freut. Der Seebrückenvorplatz wird erst in Bauabschnitt drei an der Reihe sein und „den krönenden Abschluss bilden“, wie Voss es bezeichnete.

Mit der Fertigstellung des Projektes wird Ende 2020 gerechnet. Noch zu Jahresbeginn hatten alle Beteiligten die Hoffnung, dass es bereits zur Hauptsaison 2020 klappen könnte. Gleiches gilt für die Baukosten, die bekanntlich mit satten 70 Prozent vom Land (3,6 Millionen Euro) gefördert werden. Mit den zunächst kalkulierten 5,1 Millionen Euro Gesamtkosten werde man nicht hinkommen, sagte Jens Reise. Auf eine neue Summe wollte er sich gestern Vormittag noch nicht festlegen. „Die Baukosten sind dieses Jahr noch einmal steil nach oben gegangen“, nannte der Bürgermeister als Begründung. Man habe aber die Hoffnung, dass die 70-prozentige Landesförderung an die neuen finanziellen Rahmenbedingungen angepasst werde.

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