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Wunsch der Bürger in Heiligenhafen: Freies Parken in den Wintermonaten

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Von: Patrick Rahlf

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Eine Auswahl der Themen, über die am Sonnabend auf dem Marktplatz diskutiert wurde.
Eine Auswahl der Themen, über die am Sonnabend auf dem Marktplatz diskutiert wurde. © Privat

Die Mitglieder der Heiligenhafener SPD waren erfreut, dass viele Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Sonnabend die Gelegenheit genutzt haben, ihre Anregungen am angekündigten Infostand auf dem Marktplatz vorzubringen. 

Heiligenhafen –  „Die zunehmende Nutzung des Fahrrads für Besorgungen in Heiligenhafen machte deutlich, wie wichtig das Mobilitätskonzept sein wird. Bis dahin könnten noch ein paar Verbesserungen vorgenommen werden“, heißt es von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Monika Rübenkamp. In erster Linie gehe es um einen „Lückenschluss“, um nicht so häufig die Fahrt unterbrechen zu müssen. „Dazu gehört auch die stark genutzte Rundfahrt um den Binnensee. Allerdings muss auch das Miteinander von Fahrradfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern auf gemeinsam genutzten Wegen verbessert werden. Mehr gegenseitige Rücksichtnahme wäre wünschenswert“, so die Sozialdemokraten in ihrem Fazit.

Parken in den Wintermonaten sollte in der Zeit von März bis November für eine Stunde frei sein, um zum Beispiel Einkäufe oder Arztbesuche erledigen zu können, war eine weitere Anregung. Einkaufen in der Innenstadt erfreue sich steigender Beliebtheit, einen zweiten Supermarkt würden einige Bürger in diesem Zusammenhang als sinnvoll erachten.

Die Innenstadtentwicklung als Thema fand ebenfalls großes Interesse. Und besonders eine Frage wurde häufig gestellt: Wann geht es endlich los? „Den Bürgerinnen und Bürgern fehlen Sitzbänke, wenn der Weg in die Innenstadt und zurück zu Fuß erledigt wird. Mehr Bänke vom Hafen in Richtung Lindenhof wären ebenfalls schön. Vorschläge für die nächsten Sanierungen von Straßen wurden auch gemacht, Wittrockstraße und die Schulstraße sind in einem sehr schlechten Zustand“, so die SPD, die bei der Innenstadtsanierung noch um ein bisschen Geduld bittet.

Fehlender Wohnraum, besonders kleinere Wohnungen, würden immer noch ganz oben auf der Liste der Wünsche stehen. Vor dem Hintergrund zunehmender Heiz- und Stromkosten wünschen sich die Heiligenhafener hier mehr Anstrengungen. „Manche möchten sich lieber räumlich einschränken, als von den Nebenkosten aufgefressen zu werden“, erklärte Monika Rübenkamp.

Die SPD plant einen weiteren Infostand im Dezember, um weitere Gelegenheit zu geben, Wünsche und Kritik anbringen zu können. „Die Möglichkeit, in Ausschüssen oder der Stadtvertretung Fragen zu stellen, kommt für viele nicht so in Betracht. Ein persönliches Gespräch ist da schon besser. Die Mitglieder der SPD-Fraktion werden die Anregungen in die politische Arbeit einbringen“, heißt es abschließend.   

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