Binnensee von Heiligenhafen
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Insgesamt 1,45 Millionen Euro kostet die Stadt Heiligenhafen der Kauf des Binnensees. Zuletzt war das Thema 2015 diskutiert worden. Im Anschluss entschloss sich die Stadt jedoch für eine Pacht von Teilflächen.

Pacht würde entfallen

Stadt will den Binnensee kaufen

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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Die Stadt Heiligenhafen will den Binnensee von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für 1,45 Millionen Euro kaufen. Diverse Gutachten seien Bestandteil des Kaufvertrages.

  • Jährliche Pacht in Höhe von rund 30000 Euro wird künftig entfallen.
  • Die Stadt würde zudem Pachteinnahmen von Steginhabern und dem Wassersportcenter erhalten.
  • Andere Pläne für den Binnensee sind derzeit nicht vorgesehen.

Heiligenhafen – Die Stadt Heiligenhafen wird den Binnensee kaufen, das hat die Stadtvertretung in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig entschieden. Die Verhandlungen mit der Eigentümerin, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, laufen seit mehr als 15 Jahren, doch erst kürzlich ist es zu einer Einigung gekommen, wie Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) auf Nachfrage bestätigte. Insgesamt kostet der Erwerb 1,45 Millionen Euro inklusive aller Nebenkosten.

„Zeitweise wurde ein noch höherer Preis aufgerufen, da wären wir bei 1,8 Millionen Euro gelandet. Im vergangenen Jahr haben wir dann den Auftrag erhalten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen“, erklärte Kuno Brandt. Wenn der diesjährige Haushalt von der Kommunalaufsicht abgesegnet worden ist, kann der Kaufvertrag zwischen der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben geschlossen werden. 

Pachteinnahmen würden von Steginhabern und Wassersportcenter kommen

Fortan würde die jährliche Pacht in Höhe von rund 30000 Euro für die Flächen des aufgespülten Steinwarder-Südstrandes entfallen. „Ebenfalls würden wir von Steginhabern und dem Wassersportcenter Pachteinnahmen erhalten, sodass es sich rechnet“, erklärte Kuno Brandt. 

Anderweitige Pläne für den Heiligenhafener Binnensee würde es aktuell nicht geben. Auf Facebook brodelte die Gerüchteküche bereits kräftig, als die Nachricht vom Binnenseekauf der Stadt in den vergangenen Tagen die Runde machte.

Kuno Brandt bekräftigte unterdessen, dass die Stadt das Gewässer nicht blauäugig kaufen würde. „Diverse Gutachten sind Bestandteil des Kaufvertrages“, so der Bürgermeister. 

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