Neue Station der Ameos-Klinik soll bis Herbst 2020 fertig sein / Zwölf Millionen Euro investiert

Startschuss gefallen

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Eine neues Gebäude mit drei Stationen soll hier entstehen. Der Baumbestand wurde bereits entfernt.

Heiligenhafen -mf- Vor gut einem Jahr hat Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg einen Fördermittelbescheid über elf Millionen Euro an das Ameos-Klinikum Heiligenhafen überreicht. Entstehen soll auf dem Klinikgelände ein Neubau mit drei Stationen und etwa 70 Betten – unter anderem für akute Krisen und Gerontopsychiatrie. Wie angekündigt, beginnen jetzt, genau ein Jahr später, die Arbeiten für den Neubau.

„Die Baufläche wurde in den letzten Wochen vorbereitet, indem der vorhandene alte Baumbestand entfernt wurde“, erklärte Krankenhausdirektor Andreas Tüting auf HP-Nachfrage. Die Baustelleneinrichtung laufe derzeit – mit den Erdarbeiten soll im April begonnen werden.

In dem Neubau werden dann drei geschützte Stationen untergebracht: Die Kriseninterventionsstation, das Kompetenzzentrum für Menschen mit geistiger Behinderung und eine gerontopsychiatrische Station. „Die Patienten haben dann jederzeit die Möglichkeit, selbständig und ohne Begleitung in den ebenfalls geschützten Garten zu gehen – ein wesentlicher Beitrag zur Entspannung, Gesundung und Freizeitgestaltung“, so der Krankenhausdirektor. Weiter sagt er, dass derzeit mit einem Investitionsvolumen von rund zwölf Millionen Euro gerechnet werde. Fertiggestellt sein soll das Projekt im Herbst 2020.

Dazu, ob anschließend weitere Klinikteile saniert werden sollen, könne Tüting derzeit noch keine Aussage treffen, „da die entsprechenden Planungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind und der Finanzbedarf noch zu ermitteln sein wird“. Ein Umbau im laufenden Betrieb und in denkmalgeschützten Gebäuden sei zudem mit besonderen Herausforderungen verbunden.

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