Unterlagen sind ab heute online einsehbar

Startschuss für das Raumordnungsverfahren

OSTHOLSTEIN · Das Raumordnungsverfahren (ROV) zum Ausbau der Schienenanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung startet.

Nach Mitteilung der Kieler Staatskanzlei sind am Mittwoch die Pläne zu den verschiedenen Varianten – Ausbau der bestehenden Strecke sowie mehrere Alternativen zum Neubau der Trasse – von der Landesplanung an die beteiligten Behörden der Städte, Gemeinden und Ämter sowie den Kreis Ostholstein verschickt worden.

Ab 11. Februar liegen Pläne in Rathäusern aus

Hier liegen sie anschließend vier Wochen vom 11. Februar bis 11. März öffentlich zur Einsichtnahme aus. Jeder Bürger hat dann bis zum 25. März die Möglichkeit, sich schriftlich zu den Planungen zu äußern. Nach Angaben von Regierungssprecher Carsten Maltzan sind die Pläne ab heute (11. Januar) im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de/raumordnungsverfahren einsehbar. Vom 11. Februar bis 25. März können hier auch online Stellungnahmen abgegeben werden.

Zielsetzung ist es, durch das Raumordnungsverfahren, gegen das nicht geklagt werden kann, die raumverträglichste Trasse zu ermitteln. Das Ergebnis fließt ins nachfolgende Planungs- und Genehmigungsverfahren ein. Die Schienenstrecke von Puttgarden nach Lübeck soll bis zur geplanten Eröffnung der Festen Querung Ende 2021 elektrifiziert und bis spätestens 2028 zweigleisig ausgebaut sein. ·

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