„Sea Lounge“ bei Fehmarn-Rund-Regatta als Erste im Ziel / SVH-Segler auf guten Plätzen

Top-Wetter bei Traditionsregatta

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Große Pötte als Siegerpokale für die Sieger der einzelnen OSC-Klassen.

Heiligenhafen –Von Peter Foth– In sechs Stunden und 30 Minuten schaffte die Segeljacht „Sea Lounge“ mit Eigner Ralf Drewes von der Segel-Vereinigung Brunsbüttel den 42-Seemeilen-Kurs rund um die Ostseeinsel Fehmarn und gewann damit das Blaue Band für die schnellste Jacht bei der Fehmarn-Rund-Regatta. Alle 52 Crews erlebten am Sonnabend einen Segeltag, wie er schöner nicht hätte sein können. Strahlender Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. Dazu zwischen fünf und zwölf Knoten Wind aus östlichen Richtungen

Regattaleiter Henry Baßmann und sein Team hatten die Traditionsregatta der Segler-Vereinigung Heiligenhafen (SVH) links um die Insel Fehmarn gestartet. Das bedeutete gleich auf den ersten Meilen Kreuzkurs vom Start an der Heiligenhafener Seebrücke, unter der Sundbrücke hindurch bis Staberhuk. Dieser anspruchsvolle Kurs verlangte von den Crews viel Fingerspitzengefühl für die Segeleinstellung. Und so waren die Regattafelder bei der Durchfahrt unter der Sundbrücke, wo etwa ein halber Knoten Strom gegenanlief, schon weit auseinandergezogen. Einige Schiffe hatten bei Staberhuk schon den Spinnaker oder Gennaker gezogen und konnten den Kurs auch halten. Andere Schiffe, für die der Winkel zu spitz war, konnten den Kurs nicht halten und erst vor Puttgarden den Spinnaker setzen, und sind dann aber auch unter Spinnaker durchgesegelt bis vors Ferienzentrum und die Ansteuerung Fehmarnsund. Von dort gab es dann einen Anlieger zum Ziel vor der Seebrücke, den auch nicht jedes Schiff halten konnte, manche mussten dann vor der Seebrücke noch einmal einen kurzen Schlag ins Ziel machen – was Zeit kostete. Der SVH-Vorsitzende „Karlo“ Schmütsch sprach bei der Siegerehrung von einem tollen Tag auf dem Wasser. Außerdem ging ein herzliches Dankeschön des SVH-Vorsitzenden an die Sponsoren.

Henry Baßmann und sein Team nahmen dann die Siegerehrung vor. Baßmann sprach von einer fairen Wettfahrt bei besten Bedingungen mit Sonne satt. Mit dabei: Die Helfer auf dem Startschiff, Sören und Leif Engler, und als „Kissing- Girl“ hatte Henry Baßmann seine Schwester „Lulu“ mitgebracht, die die Pokale überreichte.

In der Gruppe OSC III konnten drei SVH-Schiffe die ersten drei Plätze belegen. Sieger war die Segeljacht „Carölchen“ von Torsten Much. Auf Platz zwei kam die Segeljacht „Lulu“ von Nils Baßmann und den dritten Platz machte die Damencrew der „Ohlala“ mit Hannelore Schäfer am Ruder. In der Gruppe OSC II konnte Jan Rohde den Siegerpokal für die Crew der „Xperiment“ entgegennehmen. Auf weiteren Plätzen die „Endorphin“ von Eigner Ralph Luckwaldt vom Burger Segelverein und auf den dritten Platz kam Björn Carstensen mit der Segeljacht „Pepper and Salt“ (SVH). In der Gruppe OSC IV siegte die „Grace“ vom Lübecker Jachtclub, Platz zwei ging an die „Matchbox“ vom Jachtclub Wismar und Platz drei ging an die „Knabhorn“ von Arne Horn (SVH).

Die Plätze unter den schnellsten Schiffen (OSC V) teilten sich wie folgt auf: Schnellstes Schiff war die „Sea Lounge“, Platz zwei belegte die „Smilla“ von Uwe Oeverdieck von der SVH und Platz drei ging an Klaas Windmöller mit der „Mima“.

Bei Livemusik und einem kühlen Getränk genossen die Crews noch lange die laue Sommernacht auf dem Gelände der SVH.

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