Treppe am Heiligenhafener Jachthafen im Mai 2020
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Wenn sich in Heiligenhafen wieder mehr Touristen aufhalten, sollen Corona-Testmöglichkeiten und eine einheitliche Kontaktdatenerfassung für eine sichere Saison sorgen.

Corona-Testmöglichkeiten und Kontaktdatenerfassung

Tourismus-Restart wird vorbereitet

  • Patrick Rahlf
    vonPatrick Rahlf
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In Heiligenhafen steht der Tourismus-Service mit dem ASB im Austausch über Corona-Testmöglichkeiten. Auch über eine einheitliche digitale Gäste- und Kontaktdatenerfassung mittels einer App wird diskutiert.

  • Es sollen Corona-Testmöglichkeiten für Einheimische und Urlauber geschaffen werden.
  • Die App „Luca“ wird bei der Kontaktdatenerfassung für Gastronomie und Einzelhandel ins Auge gefasst.
  • Durch die einheitliche Erfassung benötige es weniger Aufwand.

Heiligenhafen – In Vorbereitung auf den Restart des Tourismus in Heiligenhafen haben sich der Tourismus-Service, der ASB sowie die Direktorinnen und Direktoren von „Beach Motel“, „Bretterbude“ und Hafenhotel „Meereszeiten“ in den vergangenen Wochen intensiv Gedanken zu den Themen Corona-Testmöglichkeiten sowie einheitliche digitale Gäste- und Kontaktdatenerfassung gemacht. „Ziel durch die Vorarbeit in dieser Runde war es, allen Gewerbetreibenden im Ort eine einheitliche Lösung an die Hand zu geben. Nun könnte es im Laufe dieser Woche konkreter werden“, heißt es in einer gestern Nachmittag vom Heiligenhafener Tourismus-Service veröffentlichten Pressemitteilung. 

In Zusammenarbeit mit dem ASB in Heiligenhafen soll eine Corona-Testmöglichkeit für Einheimische und Urlauber geschaffen werden. „Derzeit stehen zwei Locations hierfür zur Auswahl, beide entsprechen den Anforderungen und sind gut zu erreichen. Die Testmöglichkeiten werden an mehreren Tagen in der Woche angeboten und können von jedermann genutzt werden. Die Öffnungszeiten hierfür sowie weitere Informationen, unter anderem zu Kosten und der Terminvergabe, werden noch bekanntgegeben“, heißt es vom Tourismus-Service.

Die App „Luca“ wird bei Kontaktdatenerfassung favorisiert

Auch im Hinblick auf die Anforderung an eine einheitliche digitale Gäste- und Kontaktdatenerfassung, sowohl für den Einzelhandel, die Beherbergungsbetriebe und die Gastronomie, konnten in den letzten Wochen mehrere Optionen durchgesprochen werden. Im Hinblick auf eine einheitliche Regelung im Ort wurde sich für das System „Luca“ ausgesprochen, sobald eine Anbindung an das Gesundheitsamt gewährleistet werden kann. „Sollte dies nicht der Fall sein, gäbe es alternative Möglichkeiten in der Hinterhand“, erklärte Heiligenhafens Touristikleiter und HVB-Geschäftsführer Manfred Wohnrade. Das System ist für Betreiber und Nutzer kostenlos: luca-app.de. Seitens der Bundesregierung sei in einer Pressekonferenz am Mittwoch ebenfalls angekündigt worden, dass diese App voraussichtlich bundeseinheitlich favorisiert werde. 

„Wir würden uns wünschen, dass alle Beteiligten im Ort möglichst einheitlich handeln, um sowohl für Gäste als auch Einheimische möglichen Mehraufwand durch unterschiedliche Datenerfassungen in jeglichen Bereichen zu vermeiden. Wir haben uns bei der Auswahl der Systeme darauf konzentriert, dass sowohl eine einfache Handhabung für die Betreiber als auch für die Nutzer gewährleistet ist. Da dieses System in unterschiedlichen Bereichen funktioniert, eignet es sich optimal für eine einheitliche Nutzung im Ort. Die App wird bereits in einigen Regionen erfolgreich genutzt.“ so Manfred Wohnrade. „In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wann wir mit den Testmöglichkeiten beginnen können, wir haben mit dem ASB einen zuverlässigen Partner gefunden.“ Auch Mitarbeitertestungen seien dann möglich. 

Wenn Interesse besteht, kann über den Tourismus-Service (nadine.fischer@ts-heiligenhafen.de) ein Kontakt hergestellt werden. 

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