THW unterstützt in Eutin / Bis 15. Dezember müssen Gebäude für Impfbetrieb bereit sein

Aufbau der Corona-Impfzentren läuft

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Mitglieder des THW Ostholstein unterstützen derzeit tatkräftig, um einen früheren Supermarkt in Eutin in ein Corona-Impfzentrum umzubauen. Bis 15. Dezember muss das Gebäude für den Impfbetrieb fertiggestellt sein.

Ostholstein -ra- Drei Impfzentren werden im Kreis Ostholstein eingerichtet, um die Impfungen gegen das Corona-Virus durchführen zu können (wir berichteten). Eines der Zentren befindet sich in Eutin am Marktplatz. „Ein ehemaliger Supermarkt wird mit einigem Aufwand umgebaut, um die Anforderungen, die an die Räumlichkeiten gestellt werden, zu erfüllen“, teilte Kreissprecherin Annika Sommerfeld mit. Der Kreis Ostholstein, der für die Bereitstellung der Impfzentren zuständig ist, wird dabei tatkräftig vom THW Ostholstein unterstützt.

„Der Bundesverband des THW hat die Hilfe angeboten“, teilte Marina Tiedemann-Behnk, Leiterin des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung des Kreises, erfreut mit. „Es ist eine große Herausforderung, die Räumlichkeiten in so kurzer Zeit betriebsbereit herzurichten.“ Unter anderem sind Trennwände einzuziehen, um die einzelnen Bereiche voneinander abzugrenzen. Für den Kreis koordiniert Martin Boesmann vom Fachdienst Sicherheit und Ordnung den Aufbau und die Ausstattung der Impfzentren.

Bis zum 15. Dezember müssen auch die Gebäude in Lensahn und Bad Schwartau für den Impfbetrieb fertiggestellt sein. Das Jugendhilfehaus in Lensahn ist eine Liegenschaft des Kreises. Dort wird der Umbau durch den Fachdienst Grundstücks- und Gebäudeservice des Kreises in Kooperation mit örtlichen Firmen durchgeführt. In Bad Schwartau unterstützt die Stadt die Herstellungsarbeiten im alten Amtsgericht.

Im Rahmen der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für die Einrichtung eines Impfzentrums sind zahlreiche Standorte angefragt worden. „Die Unterstützungsbereitschaft der Städte und Gemeinden im Kreis Ostholstein war ausgesprochen hoch“, betonte Landrat Reinhard Sager (CDU) und bedankte sich ausdrücklich bei allen Bürgermeistern, die ihre Hilfe angeboten haben. „Die Liegenschaften mussten allerdings bestimmte Anforderungen erfüllen, um für diese spezielle Nutzung geeignet zu sein. Unter anderem mussten sie kurzfristig und für einen längeren Zeitraum verfügbar sind und ausreichend Platz bieten, um die Abstandsregelungen einhalten zu können. So ist die Wahl schließlich auf die genannten drei Standorte gefallen, da diese vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllen.“

Zusätzlich zu den Impfzentren werden mobile Impfteams eingesetzt. Geimpft wird nur, wer einen Termin hat. Vor Ort ist keine Terminvereinbarung möglich. Über das Anmeldeverfahren wird von Seiten des Landes informiert, teilte der Kreis abschließend mit.

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