Verheerender Unfall: Acht verletzte Heiligenhafener Kameraden, vier davon schwer

Der Feuerwehr die Vorfahrt genommen

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Das Feuerwehrfahrzeug war auf die Seite gekippt, nachdem dem Fahrer die Vorfahrt genommen worden war.

HEILIGENHAFEN -ra- Sie waren unterwegs, um anderen zu helfen, gerieten aber dann selbst in eine gefährliche Lage: Die Heiligenhafener Feuerwehr war heute Nachmittag (30. Juli) gegen 13.50 Uhr auf dem Weg zu einem Einsatz in Großenbrode, als ihnen im Sundweg, auf Höhe der Tollbrettkoppel, ein schwedischer Pkw die Vorfahrt nahm. Der Fahrer des Einsatzfahrzeuges verlor daraufhin die Kontrolle, das Fahrzeug kam ins Schleudern und überschlug sich. Alle acht Feuerwehrkameraden an Bord wurden verletzt, nach ersten Erkenntnissen vier von ihnen schwer. „Keiner befindet sich in Lebensgefahr, das ist die einzig gute Nachricht“, sagte Kreis-Feuerwehrsprecher Hartmut Junge am späten Nachmittag gegenüber der HP.

Den Einsatzkräften vor Ort bot sich ein Bild des Schreckens, als sie an der Unfallstelle eintrafen und das auf die Seite gekippte Feuerwehrfahrzeug vorfanden. „Nach jetzigem Stand können wir sagen, dass ein Schwede der Feuerwehr die Vorfahrt genommen hat. Das erste Einsatzfahrzeug hat er noch durchgelassen, danach ist er losgefahren und hat das zweite Feuerwehrauto mutmaßlich nicht gesehen“, sagte Polizei-Pressesprecher Dierk Dürbrook.

Hartmut Junge, der die Pressearbeit für die Feuerwehr übernahm, sagte: „Das ist der Super-GAU für die Heiligenhafener Feuerwehr, die in den vergangenen Tagen ohnehin schon zahlreiche Einsätze fahren musste und auf dem Zahnfleisch gegangen ist.“ Zu allem Überfluss stellte sich der Einsatz in Großenbrode, zu dem die Heiligenhafener Kameraden fahren wollten, als Fehlalarm heraus.

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